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Fibromyalgie

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Geschrieben von
Dr. Moritz Wieser (Arzt)

Das Fibromyalgie-Syndrom beschreibt eine Erkrankung mit chronischen Schmerzen in mehreren Körperregionen, wie beispielsweise im Nacken oder im oberen Rücken. Fibromyalgie heißt übersetzt Faser-Muskelschmerz.

Von chronischen Schmerzen spricht man generell, wenn sie über einen Zeitraum von mehr als 3 Monaten bestehen, wobei der Schmerzcharakter entweder brennend, stumpf, bohrend oder schneidend sein kann.

Das Fibromyalgie-Syndrom wird häufig von Schlafstörungen begleitet. Betroffene wachen häufig in der Nacht auf und können dann nicht mehr einschlafen. Nach einem längeren Verlauf ist die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit durch die Schlafproblematik oft stark eingeschränkt.

Wissenswert

In Europa leiden in etwa 2 % aller Personen an einem Fibromyalgie-Syndrom. Die Krankheit tritt meist in einem Alter von 40 - 60 Jahren auf, wobei Frauen deutlich häufiger betroffen sind als Männer. Selten erkranken schon Kinder im Schulalter an einem Fibromyalgie-Syndrom.

Was sind die Ursachen und Risikofaktoren einer Fibromyalgie?

Die Entstehung des Fibromyalgie-Syndroms ist bis heute nicht restlos geklärt. Die Wissenschaft geht derzeit von einem Zusammenspiel von genetischen, biologischen, psychischen und sozialen Faktoren aus, die zur Entwicklung der Krankheit führen. Das Fibromyalgie-Syndrom wird intensiv erforscht, sodass eine Theorie zur Ursache der Krankheit in Zukunft hoffentlich verfügbar sein wird.

Es gibt einige Risikofaktoren für das Auftreten eines Fibromyalgie-Syndroms. Risikofaktoren sind entzündlich-rheumatische Erkrankungen, Rauchen, Übergewicht, zu geringe körperliche Aktivität, körperliche Misshandlung im Kindes- und Erwachsenenalter, sexueller Missbrauch im Kindes- und Erwachsenenalter und Stress im Arbeitsleben beziehungsweise im Alltag. Auf Basis einer genetischen Veranlagerung können diese Risikofaktoren zu einer Krankheitsentstehung führen.

Was sind die Symptome einer Fibromyalgie?

Das Fibromyalgie-Syndrom beginnt häufig schleichend. Zu Beginn schmerzen oft nur einige Körperregionen und es besteht nur eine geringe Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Einige Betroffene berichten zu Beginn der Erkrankung über eine verstärkte Wetterfühligkeit. Symptome verschlechtern sich daraufhin häufig gleichmäßig oder schubhaft, bis es zur Vollausprägung des Fibromyalgie-Syndroms kommt.

Das Fibromyalgie-Syndrom kann dabei leicht oder schwer verlaufen. Im Vordergrund stehen bei allen Betroffenen Schmerzen in Muskeln, Gelenken, Sehnen und Sehnenansätzen. Bei schweren Verlaufsformen kommt es zudem oft zur Funktionsstörung von inneren Organen wie Herzrasen, Unruhe, Durchfälle oder Symptome wie bei einer Reizblase .

Achtung

Bestimmte Faktoren können zu einer Verschlimmerung der Fibromyalgie-Symptome führen. Diesbezüglich sind insbesondere negative Gedanken, welche Betroffene im Zusammenhang mit den Beschwerden haben, Depressionen, eine übertriebe körperliche Schonung und eine unangemessene Reaktion auf die Beschwerden des Betroffenen (entweder Unverständnis oder eine komplette Entlastung des Patienten im Alltag) zu nennen.

Symptome des Fibromyalgie-Syndroms können häufig gebessert werden, wenn Betroffene einen gesunden Lebensstil verfolgen und sich allmählich im Lauf der Erkrankung wieder stärker körperlich belasten. Eine gute Beziehung zwischen Arzt und Patienten ist oft sehr förderlich für den Krankheitsverlauf.

Wie wird die Fibromyalgie diagnostiziert?

Untersuchungen bei Fibromyalgie

Die Diagnostik bei dem Verdacht auf das Vorliegen einer Fibromyalgie gliedert sich in der Regel in verschiedene Schritte:

Die Diagnostik bei dem Verdacht auf das Vorliegen einer Fibromyalgie gliedert sich in der Regel in verschiedene Schritte. Zu Beginn findet zumeist ein ausführliches Arzt-Patienten-Gespräch (Anamnese) statt.

Im Zuge dieses Gesprächs sollten alle bei dem Patienten vorliegenden Beschwerden so genau wie möglich beschrieben werden. Im Falle der Fibromyalgie sind das zum Beispiel Schmerzen und eine Abnahme der körperlichen Leistungsfähigkeit.

Darüber hinaus ist es besonders wichtig, auch die möglicherweise vorliegenden Begleitbeschwerden zu benennen. Im Anschluss ist es die Aufgabe des Arztes zu prüfen, ob diese Beschwerden mit einer Fibromyalgie in Zusammenhang stehen können oder ob die Zusammenschau aller vorliegenden Symptome eher auf eine andere Erkrankung hindeutet.

Personen, die an einer schweren Fibromyalgie leiden, haben neben den Schmerzen und dem Verlust der körperlichen Leistungsfähigkeit oftmals Funktionsstörung von inneren Organen wie Herzrasen, Unruhe, Durchfälle oder Symptome wie bei einer Reizblase .

Im Anschluss an das Arzt-Patienten-Gespräch findet eine orientierende körperliche Untersuchung statt. Wenn der Verdacht auf das Vorliegen einer Fibromyalgie besteht, liegt der Schwerpunkt dieser Untersuchung auf dem Bewegungsapparat. Zu Beginn inspiziert der Arzt den Körper des betroffenen Patienten auf sichtbare Veränderungen.

Über lange Zeit haben die sogenannten Tender Points bzw. die Fibromyalgie-Triggerpunkte eine zentrale Rolle in der Diagnostik der Erkrankung gespielt. Bei den Tender Points handelt es sich um bestimmte Punkte des Körpers, die auf Druckreize schmerzen können. Immer wenn bei einem Patienten mindestens 11 der insgesamt 18 Tender Points auf Druck mit Schmerz reagieren, galt dies als Hinweis auf das Vorliegen des Fibromyalgie-Syndroms.

Mittlerweile nimmt man von dieser Form der Diagnosestellung jedoch mehr und mehr Abstand. Und versucht die Diagnose aufgrund verschiedener typischer Symptombilder zu stellen. Zu den dabei relevanten Symptomen zählen zum Beispiel Schmerzen in mehreren Körperregionen, Müdigkeit und Antriebslosigkeit und zunehmende Schmerzen bei Massagen.

Bei dem Fibromyalgie-Syndrom handelt es sich häufig um eine Ausschlussdiagnose, bei der "gefährlichere" Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen zuerst ausgeschlossen werden müssen. Dabei spielen neben dem Arzt-Patienten-Gespräch und der körperlichen Untersuchung auch die vorliegenden Laborwerte eine entscheidende Rolle. Im Labor gilt es besonders andere rheumatische Ursachen für die Beschwerden auszuschließen.

Anders als bei rheumatischen Erkrankungen sind bei Fibromyalgie die Blutsenkungsgeschwindigkeit und das C-reaktive Protein (CRP) im Normbereich. Die Fibromyalgie begleitet aber auch oft rheumatische Erkrankungen, sodass eine gleichzeitige Diagnose von zwei Erkrankungen möglich ist.

Therapie bei Fibromyalgie

Das Behandlungsziel der Fibromyalgie ist eine Verbesserung der Lebensqualität und eine Reduktion der Symptome. Nach einer gestellten Diagnose ist der Hausarzt meist der wichtigste Ansprechpartner. Zu Beginn der Erkrankung ist eine genaue Aufklärung des Patienten über seine Diagnose unerlässlich. Hierfür gibt es bereits auch verschiedenste Patientenschulungsprogramme, welche es Betroffenen ermöglicht sich mit der Erkrankung auseinanderzusetzen.

Für eine Reduktion der Symptome ist eine Bewegungstherapie sehr wichtig. Insbesondere das Ausdauertraining ist eine wichtige Stütze in der Krankheitstherapie. Betroffene sollten sich nicht komplett schonen, da diese Schonung oft körperliche Symptome nur noch weiter verstärkt.

Die zurzeit gültige Leitlinie des Fibromyalgie-Syndroms gibt folgende Bewegungstherapien vor:

  1. 01
    Niedrig bis mäßig dosiertes Ausdauertraining (2-3 Mal pro Woche, 20 - 40 Minuten Gehen, Schwimmen oder Radfahren).
  2. 02
    Gymnastik im Wasser oder im Trockenen.
  3. 03
    Funktionstraining.
  4. 04
    Niedrig dosiertes Krafttraining kombiniert mit Dehnungsübungen.
  5. 05
    Tai-Chi, Qi-Gong oder Yoga.

Hinweis

Waren Betroffene lange Zeit inaktiv, sollte der Bewegungsumfang nur langsam gesteigert werden. Ein zu intensives Training zu Beginn kann zu einer Verschlimmerung der körperlichen Symptome führen. Viele Betroffene berichten zudem über eine positive Wirkung von Wärmebehandlungen (beispielsweise Infrarot oder Sauna).

Eine weitere notwendige Therapie für die meisten Betroffenen ist die Verhaltenstherapie. Durch die Verhaltenstherapie können Patienten den besseren Umgang mit ihren Symptomen erlernen. Häufig sind Fibromyalgie-erkrankte Menschen mit einem hohen Anspruch an sich selbst und einem starken Pflichtbewusstsein.

Sie müssen jedoch lernen, mit ihren eigenen Kräften hauszuhalten, da die Erkrankung selbst schon viele Ressourcen benötigt. Bewegungs- und Verhaltenstherapie sind mindestens so wirkungsvoll wie medikamentöse Maßnahmen, sie haben jedoch keine Nebenwirkungen.

Soziale Aktivitäten zeigen einen positiven Einfluss auf Fibromyalgie-Symptome. Besonders das Treffen in einer Selbsthilfeorganisation macht Mut, ermöglicht einen Austausch und hilft Betroffenen dabei, die Erkrankung besser zu bewältigen.

Bei schweren Verläufen können zudem medikamentöse Maßnahmen wirkungsvoll sein. Medikamente, die bei rheumatischen Erkrankungen zum Einsatz kommen, sind bei der Fibromyalgie jedoch nicht sinnvoll. Demnach sollte weder eine Therapie mit NSARs, noch mit Glukokortikoiden oder DMARs gestartet werden.

Für eine medikamentöse Therapie der Fibromyalgie sind Amitriptylin (10-50 Milligramm/Tag) oder Duloxetin (60 Milligramm/Tag) geeignet. Pregabalin (150-450 Milligramm/Tag) kann ebenfalls eine positive Wirkung auf Symptome zeigen.

Die genannten Medikamente sind offiziell allerdings nicht für das Fibromyalgie-Syndrom zugelassen, sodass eine Verschreibung über die Krankenkasse manchmal problematisch ist. Sollte eine Depression oder Angstsymptomatik im Vordergrund stehen, muss diese von einem Psychiater oder Psychotherapeuten behandelt werden und dann können diese Medikamente sozusagen einen doppelten Effekt haben.

Bei einem sehr schweren (ungünstigen) Verlauf ist eine multimodale Therapie essenziell. Die Therapie kann (teil)-stationär erfolgen und als Kombination von Entspannungsübungen, Verhaltenstherapie und Ausdauertraining erfolgen.

Trotz vieler offizieller Leitlinien gibt es auch viele nicht erprobte Therapiemöglichkeiten am Markt. Deshalb ist es wichtig, sich über die Seriosität des behandelnden Arztes/Therapeuten vor dem Therapiebeginn zu informieren.

Nicht empfohlen beim Fibromyalgie-Syndrom sind Schlafmittel, Beruhigungsmittel, Metamizol, Paracetamol, Glukokortikoide, NSARs, Opioide, Muskelrelaxantien und Cannabis-ähnliche Substanzen. Weiters nicht empfohlen sind die lokale Betäubung von Sehnenansätzen, die hyperbare Sauerstofftherapie, die Lasertherapie, die Magnetfeldtherapie, die transkranielle Magnetstimulation und die elektrische Nervenstimulation.

Wie ist die Prognose einer Fibromyalgie?

Die Erkrankung ist bis heute nicht heilbar, wobei das Fibromyalgie-Syndrom weder lebensbedrohlich ist, noch zu einer Zerstörung von Gelenken oder zu Immobilisierung (Behinderung) führt. Für Betroffene gilt es zu lernen, mit der Erkrankung zu leben und möglichst gut herauszufinden, was Symptome verbessert beziehungsweise verschlechtern kann.

Alternativmedizinische Behandlungsmöglichkeiten und Haushaltsmittel bei einer Fibromyalgie

Als Hausmittel beim Fibromyalgie-Syndrom können alle Mittel eingesetzt werden, die entzündungshemmend und schmerzstillend wirken. Weiters können auch lokale Therapien wie Wärmebehandlungen oder auch kühlende Maßnahmen sinnvoll sein.

Empfehlungen zur Nachsorge bei einer Fibromyalgie

Die regelmäßige Kontrolle findet meist beim Hausarzt statt. Hier kann auch gegebenenfalls eine Therapieanpassung stattfinden und ein multimodales Therapiekonzept entwickelt werden. In Sonderfällen kann auch eine Betreuung über einen spezialisierten Neurologen sinnvoll sein.

Zusammenfassung

Das Fibromyalgie-Syndrom ist ein chronisches Schmerzsyndrom, das mit Schmerzen in verschiedenen Körperabschnitten einhergeht. Die Erkrankung wird durch eine Reihe von Risikofaktoren begünstigt und erfordert ein multimodales Therapiekonzept. Wichtig ist, dass Betroffene in ihrem Alltag nicht vollständig entlastet werden sollten, da dies Symptome oft zusätzlich verschlechtern kann.

Häufig gestellte Patientenfragen, beantwortet

Ein Fibromyalgie-Schub kann von einigen Tagen bis zu einigen Wochen dauern.

Das Fibromyalgie-Syndrom äußert sich durch Symptome, welche einer entzündlichen-rheumatischen Erkrankung ähnlich sind. Es können allerdings selbst in einem aktiven Schub keine Erhöhung der Entzündungsparameter nachgewiesen werden.

Die Behandlung der Fibromyalgie erfolgt in einem multimodalen Therapiekonzept, wobei eine medikamentöse Behandlung nur in sehr schweren Fällen erfolgen sollte. Bewegungstherapie und Verhaltenstherapie sind meist gleich wirkungsvoll wie Medikamente, jedoch naturgemäß wesentlich nebenwirkungsärmer.

Stress oder übermäßige Belastung kann zu einer Verschlimmerung von Symptomen bei Fibromyalgie führen. Es sollte eine leichte körperliche Belastung erfolgen, welche dann im Verlauf langsam gesteigert werden kann.

Das Fibromyalgie-Syndrom geht auch mit psychischen Symptomen einher, wobei die Entstehung der Erkrankung nicht vollständig geklärt ist. Depressionen und Angststörungen treten bei Betroffenen auch verstärkt auf. Das Fibromyalgie-Syndrom ist aber im eigentlichen Sinne keine "Nervenkrankheit", da Nerven im Körper nicht nachweislich beeinträchtigt sind. Obwohl das Syndrom auch eine psychische Komponente hat, ist das Fibromyalgie-Syndrom keine psychische Krankheit.

Oft bessert sich die Fibromyalgie-Symptomatik durch eine entsprechende Therapie. Der Erkrankungsverlauf ist von Betroffenem zu Betroffenem unterschiedlich.

Der Hausarzt ist der richtige Ansprechpartner um eine Fibromyalgie zu diagnostizieren.

Meist ist der Hausarzt die richtige Ansprechperson bei einem Fibromyalgie-Syndrom. Gegebenenfalls kann auch ein spezialisierter Neurologe konsultiert werden.

Das Fibromyalgie-Syndrom ist meist eine Ausschlussdiagnose. Das heißt es müssen andere Erkrankungen ausgeschlossen werden, welche ebenfalls eine ähnliche Symptomatik verursachen können.

Es gibt derzeit keinen Bluttest der ein Fibromyalgie-Syndrom diagnostizieren kann.

Wichtige Werte bei der Diagnose der Fibromyalgie sind die Blutsenkungsgeschwindigkeit, das C-reaktive Protein und der Vitamin-D-Spiegel.

Eine Verschlechterung von Fibromyalgie-Symptomen kann beispielsweise durch erhöhten Stress oder stressvolle Lebensereignisse entstehen. Zudem kann eine vollständige Entlastung oder eine Ablehnung des Patienten durch sein familiäres Umfeld zu vermehrten Symptomen führen.

Die Schmerzen können stumpf, schneidend, stechend oder auch pochend sein.

Fibromyalgie Karteikarte

Erkrankung zusammengefasst

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Fibromyalgie

Epidemiologie

  • Prävalenz: ca 2% der Erwachsenen in Deutschland
  • Manifestationsalter: ca. 40 bis 60 Jahre

Risikofaktoren

  • genetische Veranlagung
  • anhaltender Stress
  • körperliche Überbelastung
  • Gelenküberbeweglichkeit

Ursachen

  • weitestgehend unklar
  • wahrscheinlich gestörte Schmerzverarbeitung

Symptome

  • Muskelschmerzen
  • Müdigkeit
  • Schlafstörung
  • Kopfschmerzen
  • Magen- Darm- Beschwerden
  • Depressionen

Komplikationen

  • i.d.R. keine schweren Komplikationen

Diagnose

  • Anamnese
    • Leiden sie an schweren, tiefen Muskelschmerzen?
    • Sind sie häufig müde und abgeschlagen?
    • Leiden sie an Schlafstörungen?
    • Haben sie häufig Kopfschmerzen?
    • Haben sie häufig Magen-Darm-Beschwerden?
    • Leiden sie an Depressionen oder depressiven Verstimmungen?
    • Sind in ihrer Familie Fälle von Fibromyalgie bekannt?
  • Spezifische Tests
    • spezifische Schmerzfragebögen

Differenzial Diagnose

  • Schilddrüsenüberfunktion

Therapie

  • Physiotherapie
  • Konservative Behandlung
  • Medikamente

Prognose

  • nicht heilbar
  • gut behandelbar

Begriffe

Depression

Die Depression beschreibt eine meist phasenweise verlaufende, psychische Störung, die durch gedrückte Stimmung, Interessensverlust, und Verminderung von Antrieb und Aktivität definiert ist.
Jeder Mensch ist hin und wieder von Müdigkeit betroffen. Dabei besteht auch erstmal kein Grund zur Sorge, denn besonders in stressigen Lebensphasen kommt die Nachtruhe bei einer Vielzahl der Menschen zu kurz.
Bei einer Reizblase kommt es zu einer Dranginkontinenz, also zu einem ungewollten Abgang von Urin. Meist geht dem Urinabgang dabei ein plötzlich auftretender Harndrang voraus.
Schlafstörungen werden als selbst empfundene oder von anderen beobachtbare Beeinträchtigungen des normalen Schlafes hinsichtlich der Schlaftiefe und/oder der Schlafdauer mit daraus resultierenden Einschränkungen im Wachzustand (z.B. Leistungsminderung), definiert.

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