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Glioblastom - Wie sage ich es meiner Familie?

Leider handelt es sich bei dem Glioblastom um eine in der Regel unheilbare Erkrankung. Das Gefühl, mit einer unheilbaren Diagnose zu leben, kann schwer zu bewältigen sein. Manche Menschen fühlen sich vielleicht verängstigt, allein oder hoffnungslos. Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass jeder Mensch anders auf eine unheilbare Diagnose reagiert und dass es keine richtigen oder falschen Gefühle gibt.

Manche Menschen finden Trost in Gesprächen mit einem Therapeuten oder Berater, andere wiederum in Gesprächen mit Freunden und Familie. Es gibt keinen falschen Weg, mit einer unheilbaren Diagnose umzugehen, also tun Sie, was sich für Sie richtig anfühlt. Wir wollen Ihnen helfen sich auf das Gespräch mit der Familie vorzubereiten.

Hinweis

Es kann sehr schwierig sein, Ihrer Familie von Ihrer unheilbaren Diagnose zu erzählen. Sie fühlen sich vielleicht verängstigt, allein oder hoffnungslos.

Ratschläge für das Gespräch

Welcher Zeitpunkt ist der beste?

Es gibt keinen richtigen oder falschen Zeitpunkt, um Ihre Familie über Ihre unheilbare Diagnose zu informieren. Vielleicht möchten Sie warten, bis Sie selbst Zeit hatten, die Nachricht zu verarbeiten, oder Sie möchten es ihnen sofort mitteilen. Es ist wichtig, das zu tun, was sich für Sie richtig anfühlt.

  • Versuchen, die richtigen Worte zu finden, um die Diagnose zu erklären
  • Versuch, den richtigen Zeitpunkt für das Gespräch zu finden
  • Versuch, die Prognose so zu erklären, dass sie zwar hoffnungsvoll, aber realistisch ist
  • Versuch, Fragen zur Behandlung und zu den zu erwartenden Folgen zu beantworten
  • Versuchen Sie ehrlich zu sein
  • Versuchen Sie Grenzen klar zu definieren.

Welche Themen sollten Sie besprechen?

  • Die Diagnose Glioblastom
  • Die Prognose für das Glioblastom
  • Die Behandlungsmöglichkeiten für Glioblastome
  • Die Nebenwirkungen der Behandlung des Glioblastoms
  • Wie die Diagnose Ihr tägliches Leben beeinflussen wird
  • Wie sich die Diagnose auf Ihre Familie auswirken wird
  • Wie Sie sich angesichts der Diagnose fühlen
  • Welche Ziele Sie mit der Behandlung verfolgen
  • Was sind Ihre Erwartungen für die Zukunft?
  • An wen Sie sich für Unterstützung wenden können

Gespräch mit allen zusammen oder einzelnd?

Manche Menschen fühlen sich wohler, wenn sie mit ihren Familienmitgliedern gemeinsam sprechen, während andere sich wohler fühlen, wenn sie mit jeder Person einzelnd sprechen. Es ist wichtig, das zu tun, was sich für Sie richtig anfühlt.

Einige Vorteile eines gemeinsamen Gesprächs mit Ihren Familienmitgliedern über Ihre Diagnose können sein:

  • Jeder hat die Möglichkeit, sich an dem Gespräch zu beteiligen
  • Alle können die gleichen Informationen zur gleichen Zeit hören
  • Alle können sich gegenseitig unterstützen.

Einige Nachteile des gemeinsamen Gesprächs mit Ihren Familienmitgliedern über Ihre Diagnose können sein:

  • Manche Menschen könnten sich von dem Gespräch mit allen anderen überfordert fühlen.
  • Manche Menschen haben das Gefühl, dass ihnen im Kollektiv nicht ausreichend zugehört wird.
  • Manche Menschen haben das Gefühl, dass ihnen nicht die Möglichkeit gegeben wird, die Nachricht in Ruhe zu verarbeiten.

Versuchen Sie auch die Gefühle Ihrer Familie zu verstehen

Die Gefühle, wenn ein nahes Familienmitglied von einer unheilbaren Diagnose betroffen ist, können sehr schwer zu bewältigen sein. Manche Menschen fühlen sich vielleicht verängstigt, allein oder hoffnungslos. Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass jeder Mensch anders auf eine unheilbare Diagnose reagiert und dass es keine richtige oder falsche Art gibt, sich zu fühlen. Manche Menschen finden Trost in Gesprächen mit einem Therapeuten oder Berater, andere wiederum in Gesprächen mit Freunden und Familie. Es gibt keinen falschen Weg, mit einer unheilbaren Diagnose umzugehen, also tun Sie, was sich für Sie richtig anfühlt.

Zusammenfassung

  • Finden Sie einen Zeitpunkt, an dem alle anwesend sind und es keine Ablenkungen gibt.
  • Wählen Sie einen Ort für das Gespräch, an dem sich alle wohl fühlen.
  • Beginnen Sie damit, allen zu sagen, worüber Sie sprechen wollen.
  • Seien Sie ehrlich und offen über Ihre Diagnose.
  • Teilen Sie Ihre Gefühle über die Diagnose mit.
  • Beantworten Sie alle Fragen, die Ihre Familienmitglieder haben könnten.
  • Ermutigen Sie Ihre Familienmitglieder, ihre Gefühle mitzuteilen.
  • Bieten Sie sich gegenseitig Unterstützung an.
  • Machen Sie einen Plan, wie Sie alle mit der Diagnose umgehen werden.
  • Nehmen Sie sich Zeit und haben Sie Geduld miteinander.

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Glioblastom Experten

Professor Peter Vajkoczy ist ein international renommierter und führender Neurochirurg. Er hat Medizin an der LMU München studiert. Seine Facharztaus...

Zum Profil

Prof. Dr. rer. nat. Frank Gaunitz ist Biochemiker und Leiter der Forschungslabore der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie am Universitätsklinikum...

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