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Hirntumor

Profilbild von Leyla Al-Sayegh Geschrieben von Leyla Al-Sayegh
Röntgenbild eines Hirntumor.

Der Begriff „Hirntumor“ wird im Allgemeinen für alle Gewebeneubildungen innerhalb des Schädels verwendet. Das Wort „Tumor“ kommt vom Lateinischen und bedeutet übersetzt eigentlich lediglich „Schwellung“. Im deutschen Sprachgebrauch wird Tumor allerdings meistens für gutartige oder bösartige Neubildungen - auch Neoplasien genannt - von Geweben unterschiedlicher Art verwendet.

Neoplasien werden immer dadurch definiert, dass sie durch eine Störung der Wachstumsregulation der betroffenen Zellen resultieren. Das heißt, dass der neu entstandene Zellhaufen unkontrolliert wachsen kann und nicht regelrecht abgebaut wird. Neoplasien können gutartig oder bösartig sein.

Bösartige (maligne) Neoplasien haben die Fähigkeit gesundes Gewebe nicht nur zu verdrängen, sondern auch in dieses einzuwachsen und es regelrecht zu zersetzen. Dadurch sind bösartige Tumore auch in der Lage sich an anderen Körperstellen als Metastasen, oder auch "Tochtergeschwülste" genannt, festzusetzen.

Im Gegensatz dazu meint der Begriff gutartig (benigne) dabei, dass das neugebildete Gewebe zwar unkontrolliert wächst, größer wird und gesundes Gewebe verdrängt, jedoch niemals in andere Zellverbände oder Organe eindringen kann. Damit kann aus einem gutartigen Tumor niemals eine Metastase entstehen. Außerdem wachsen gutartige Geschwüre meistens langsamer als maligne.

Obwohl bösartige Neubildungen generell als aggressiver und tödlicher eingeschätzt werden, wird dennoch deutlich, dass der Begriff "gutartig" etwas irreführend ist, da ein gutartiges Krebsgeschwür keineswegs eine harmlose Erkrankung ist. Vor allem innerhalb des Schädels kann das verdrängende Wachstum schnell Symptome hervorrufen, da durch den harten Schädelknochen kein Ausweichen des gesunden Gewebes möglich ist.

In der Regel haben gutartige Tumore dennoch eine bessere Prognose als bösartige, da sie keine Tochtergeschwüre auslösen und zudem leichter operativ entfernt werden können als die sich diffus verteilenden malignen Geschwüre.

Gesamt gesehen machen Hirntumore in ihrer Gesamtheit in der Allgemeinbevölkerung unter allen Krebsarten etwa 2-7 % aus, wobei Hirnmetastasen einen großen Anteil dazu beitragen. Es wird angenommen, dass primäre Gehirn-Tumore etwa 5 % aller Krebserkrankungen ausmachen. Genauere Zahlen können nicht 100 % verlässlich angegeben werden.

Ungefähr schätzt man die Anzahl der neu entstehenden Hirngeschwüre auf circa 15 pro 100 000 Einwohner innerhalb eines Jahres. Damit leben etwa 50 Menschen pro 100 000 Einwohner mit einem diagnostizierten Hirntumor jeglicher Art. Dabei kommen Metastasen etwa 10 Mal häufiger vor als primäre Tumore.

Gehirntumore stellen damit seltene Krebsgeschwüre bei Erwachsenen dar. Im Gegensatz dazu werden Tumore des Gehirns bei Kindern neben der Leukämie (dem "Blutkrebs") zu den häufigsten Krebserkrankungen gezählt. Ungefähr 5 von 100 000 Kindern erkranken jährlich neu an dieser Erkrankung.

Einteilung der Hirntumore

Da das Gehirn ein äußerst komplexes Organ ist, das sich aus einer Vielzahl von Zellen mit unterschiedlichen Aufgaben zusammensetzt, gibt es auch eine lange Liste an verschiedenen Hirntumoren. Ein Hirntumor kann nämlich aus verschiedensten Zellen bzw. Geweben, die im Schädelinneren zu finden sind, entstehen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat sich zum Ziel gesetzt, eine offizielle Liste der verschiedenen Hirntumor-Arten mit Angaben über deren Schweregrad zu erstellen. Insgesamt werden in dieser "WHO-Klassifikation der Tumore des zentralen Nervensystems" etwa 100 verschiedene Tumore in 7 Kategorien eingeteilt. Die Schweregrade werden dabei in 4 Stufen (I - benigne, II - semimaligne, III - maligne, IV - hochmaligne) eingeteilt und spiegeln vor allem die Überlebenszeit und Prognose nach ausreichender Therapie wider.

Neben der WHO-Klassifikation gibt es auch noch andere anerkannte Möglichkeiten, Hirntumore einzuteilen. Einerseits kann man das nach ihrer Entstehungsform in Primär und Sekundär, andererseits je nach der Lokalisation bzw. betroffenen Hirnteil machen. "Primär" bedeutet, dass der Tumor spontan entstanden ist, also keine Grunderkrankung das Gehirngeschwür entstehen lässt.

Von sekundären Erkrankungen ist die Rede, wenn die jetzige Erkrankung durch eine Vorkrankheit entsteht. Das trifft in diesem Fall auf Hirnmetastasen, die aufgrund von Krebsgeschwüren in anderen Organen entstehen, zu. Bei der Lokalisation unterscheidet man, vereinfacht gesagt, vor allem zwischen "oberen" (medizinisch: supratentoriellen) und "unteren (medizinisch: infratentoriellen) Neoplasien.

Diese Unterscheidung ist deswegen wichtig, weil bei Erwachsenen die "oberen" Tumore mit 70 % die Hauptvertreter sind, während bei Kindern mehr als 50 % der Hirntumore in den "unteren" Abschnitten des Gehirns entstehen.

Generell unterscheidet sich die Häufigkeit der Unterart von Hirntumoren bei Kindern und Erwachsenen. Während die häufigsten Tumore bei Erwachsenen Hirnmetastasen, Meningeome und Glioblastome sind, diagnostiziert man bei Kindern am häufigsten die bösartigen Medulloblastome, pilozystische Astrozytome und jegliche Art von embryonalen Tumoren.

Des Weiteren ist die genaue Angabe der betroffenen Stelle deswegen wichtig, weil sowohl Symptome als auch Therapieentscheidung und Prognose stark davon abhängig sind. Die Lokalisation von Hirntumoren ist somit von der Unterart des Hirngeschwürs als auch vom Lebensalter stark abhängig.

Was sind die Ursachen und Risikofaktoren eines Hirntumors?

Bei den Ursachen und Risikofaktoren gibt es diverse Unterschiede, die sich vor allem durch die Art des Tumors und dessen Entstehungsgewebe und damit der Lokalisation unterscheiden.

Bei den meisten primären Gewebeneubildungen im Gehirn können keine Ursachen ermittelt werden. Als mögliche Auslöser stehen sowohl genetische als auch hormonelle Faktoren im Raum. Aber auch Faktoren von außen, allen voran bestimmte Viren, gewisse Arten von Strahlen oder spezielle Stoffe, die die Krebsentstehung ankurbeln, werden als Grund der Entstehung diskutiert. Bis heute konnten Studien allerdings nicht zu 100 % belegen, ob es einen sicheren Zusammenhang gibt oder nicht.

Aktuellen Daten zufolge spielen genetische Faktoren nur bei seltenen Syndromen (wie dem Li-Fraumeni-Syndrom oder der Neurofibromatose) definitiv eine große Rolle. Bei der Vielzahl an Gehirn-Tumoren konnte zwar eine familiäre Häufung, aber keine genaue Veränderung des Erbguts erkannt werden, die eine exakte Angabe zur Vererbung möglich machen würde.

Genauso weisen einige Studien auf die Möglichkeit von Hirn-Krebs-verursachenden Faktoren von außen hin: Häufig geraten Röntgen- und Handystrahlen sowie häufige Schädel-Hirn-Traumen unter Verdacht, die ein oder andere Art von Hirntumoren auszulösen. Ein Zusammenhang konnte bis lang jedoch auch hier nicht sicher festgestellt werden.

Die sekundären Hirntumore, also die Metastasen, werden vor allem durch Krebsgeschwüre in Lunge, Brust, Haut, Niere und Dickdarm verursacht.

Was sind die Symptome eines Hirntumors?

Symptome von Tumoren des Gehirns sind vielfältig und stark von der Ursache und Lokalisation der Gewebeneubildung abhängig. Auch die Schwere bzw. Entwicklungsgeschwindigkeit der Symptome ist von der Unterart des Tumors festgelegt. Bei hochmalignen Tumoren entwickeln sich die Symptome sehr rasch, innerhalb von Monaten oder sogar Wochen, während nicht so aggressive, langsamer wachsende Tumore häufig ein langsames, schleichendes Einsetzen von krankhaften Änderungen verursachen.

Trotz der Vielfalt an Tumorarten kann man Allgemeinsymptome beschreiben, die hauptsächlich durch die raumfordernde Wirkung aller Hirntumore entstehen. Wird die Raumforderung größer, werden gesunde Gewebeanteile des Gehirns nämlich verdrängt und im Laufe der Zeit zwischen der Neoplasie und der harten Schädeldecke eingequetscht, wodurch sich die ersten Zeichen einer Veränderung im Gehirn zeigen.

Allgemeine Symptome

Symptome im Überblick

Oft machen sich Hirntumore in erster Linie durch eine Veränderung der psychischen Verfassung oder der Persönlichkeit bemerkbar. Am häufigsten wird darüber berichtet, dass Betroffene unter Interessenverlust, Antriebsminderung und rasche Erschöpfbarkeit oder Müdigkeit leiden.

Oft bemerken Familienmitglieder oder Arbeitskollegen zuerst, dass der Betroffene unkonzentriert, motivationslos, vergesslich, unsorgfältig und/oder gleichgültig wirkt. Im Laufe der Zeit wird die körperliche Hygiene und das äußere Erscheinungsbild ebenfalls vernachlässigt.

Anfangs werden die Symptome häufig einer depressiven Erkrankung zugeordnet. Spätestens beim Eintreten von Verwirrtheit, Orientierungsstörung oder Zeichen einer Demenz wird die Schwere der Erkrankung erkannt.

Bei Kindern sind diese Verhaltensstörungen oftmals das einzige Frühsymptom. Wichtige Alarmzeichen sind die Lustlosigkeit am Spielen, Leistungsabfall in der Schule, Reizbarkeit, Desinteresse an der Umwelt und emotionale Instabilität.

Zirka die Hälfte aller Hirntumor-Patienten geben typische Kopfschmerzen als erste Auffälligkeit an. Typischerweise ist der Kopfschmerz eher ein Symptom bei jüngeren Patienten, während über 65-Jährige weniger darüber klagen. Dieser dumpfe Schmerz macht sich vor allem bei Lageänderungen, wie Bücken, Aufrichten oder beim Pressen bemerkbar. Der Schmerz entsteht durch Änderungen der Druckverhältnisse im Schädel, was zur Reizung der Gehirnhäute führt, die im Gegensatz zum "gefühllosem" Gehirn, sehr schmerzempfindlich sind.

Frühmorgendliche Schmerzen, begleitende Übelkeit und Erbrechen und weite, lichtstarre Pupillen weisen auf einen erhöhten Hirndruck hin. Weiters sprechen Symptome wie Schwindel, Bewusstseinstrübung und psychische Veränderungen dafür. Als Faustregel kann festgestellt werden, dass Zeichen eines erhöhten Hirndrucks bei bösartigen Tumoren zu den ersten Auffälligkeiten zählen, während sie bei gutartigen Veränderungen eher später auftreten. Ein erhöhter Druck im Hirn ist ein medizinischer Notfall und muss umgehend behandelt werden.

Kinder klagen selten über Schmerzen. Der kindliche knöcherne Schädel ist im Gegensatz zum erwachsenen Schädel noch weicher, da die Knochennähte erst im Laufe des Älterwerdens fest zusammenwachsen. Dadurch entsteht erst später ein erhöhter Druck im Hirn. Dahingegen sind Erbrechen und Übelkeit Symptome, die auf einen kindlichen Hirntumor hinweisen können.

Insgesamt leiden etwa 1/3 der Patienten mit Gehirn-Krebs an epileptischen Anfällen. Bei 15-20 % der Betroffenen macht sich der Hirntumor als epileptischer Anfall als erstes Symptom bemerkbar. Das unterstreicht die Wichtigkeit der Ursachen-Abklärung bei jedem Menschen, der zum ersten Mal einen Krampfanfall hat.

Es gibt verschiedene Formen von epileptischen Anfällen. Die Anfallsart weist auf die Unterform und Lokalisation des Tumors hin. Falls der epileptische Anfall also beobachtet wurde, ist es äußerst wichtig, den Ärzten so gut wie möglich davon zu erzählen.

Andersherum führen verschiedene Tumorformen verschieden häufig zu unterschiedlichen epileptischen Anfällen. Im Allgemeinen führen niedriggradige Tumore bei etwa 80 % und höhergradige Tumore bei circa 60 % der Betroffenen zu Krampfanfällen.

Während bei Erwachsenen Hirntumore als häufigste Ursache für Krampfanfälle beschrieben werden, haben Kinder mit Epilepsie selten einen Tumor im Gehirn als Auslöser. Dennoch sollte eine genaue Abklärung der epileptischen Anfälle erfolgen.

Je nach Tumorlage und -art entwickeln sich die verschiedensten neurologischen Defizite, wie Ausfälle der Funktion von Hirnnerven, Sprachschwierigkeiten, Probleme, Alltagsgegenstände zu benutzen, Bewegungsschwierigkeiten oder eine Unfähigkeit, eine Extremität oder eine Körperhälfte zu verwenden.

Das Gehirn ist bei jeden Menschen in Teile aufgeteilt, die spezielle Aufgaben haben. Beispielsweise liegt das Bewusstsein und die Persönlichkeit im Stirnhirn, während die Entwicklung von Bewegungen oder das Fühlen von Berührungen in seitlichen Regionen des Gehirns stattfinden. Das Sehen wird durch die hinteren Partien des Gesichts verarbeitet.

Die feine Bewegungsabfolge wird durch das Kleinhirn, das hinten unten liegt, bewerkstelligt. Normal gilt, dass die Lage des Tumors die Art der Symptome bestimmt. Nur im späteren Verlauf können auch an anderen Stellen als der direkten Krebslokalisation im Gehirn Veränderungen auffällig werden.

Einige Symptome sind so charakteristisch, dass alleine durch ihr Auftreten schon an die Art der Krebserkrankung gedacht werden kann. Eine genaue Schilderung der Auffälligkeiten an den Arzt sind hier besonders wichtig.

Manche Hirntumore gehen von Geweben aus, die die Hormone im Körper produzieren und/oder steuern. Ein klassisches Beispiel dafür ist ein sogenannter Hypophysentumor. Die Hypophyse ist eine Drüse im Kopf, die für die regelrechte Funktion der wichtigsten hormonbildenden Organe des Körpers zuständig ist.

Unter anderem ist das die Schilddrüse, die Geschlechtsorgane und die Nebennieren, die beispielsweise für die Produktion von Cortison, dem Stresshormon, und von Mineralkortikoiden (Hormone für den Wasser-Elektrolythaushalt) zuständig sind.

Wie wird ein Hirntumor diagnostiziert?

Diagnose Hirntumor

Falls Auffälligkeiten, die einen Hirntumor nahelegen, entstehen, sollte unbedingt so schnell wie möglich ein Arzt zur Abklärung aufgesucht werden. Ganz klassische Symptome sind dabei morgendliches Erbrechen, erstmalig auftretende epileptische Anfälle (vor allem bei Erwachsenen) und Veränderungen im Verhalten oder der Persönlichkeit.

Als erste Diagnosemethode wird der Arzt ein Anamnesegespräch, also ein Gespräch über die Krankheitsentwicklung, führen. Es werden Fragen zur aktuellen Symptomatik, Beginn, Dauer, Ausprägung und verstärkenden oder lindernden Maßnahmen gestellt. Genauso werden Informationen über Grund- oder Vorerkrankungen, Voroperationen, Begleiterscheinungen und familiäre Krankheiten eingeholt. Außerdem will der Mediziner alles über Medikamenteneinnahme, Alkohol-, Nikotin- und Drogenkonsum, das Ess-, Trink-, Urin- und Stuhlverhalten und das persönliche, soziale und familiäre Umfeld wissen.

Nach dem ausführlichen Gespräch erfolgt eine körperliche Untersuchung von Kopf bis Fuß. Besonderes Augenmerk wird hierbei auf die Funktion und Schmerzhaftigkeit der Gehirnnerven und auf etwaige Zeichen einer Änderung des Gehirndrucks geachtet. Dafür wird unter anderem die Reaktion der Pupillen, die Beweglichkeit der Augen, der Gesichtsmuskeln und der Zunge, die Schmerzhaftigkeit von bestimmten Punkten im Gesicht und die Motorik des gesamten Kopfes überprüft. Anschließend wird der restliche Körper auf Auffälligkeiten kontrolliert, wobei nochmal genau auf die Funktion von Nerven mit speziellen Tests geachtet wird.

Im Rahmen dieser ersten Untersuchung wird auch eine Blutabnahme erfolgen, die allerdings nur unspezifische Hinweise auf das Bestehen eines Hirntumors liefern kann.

Bildgebende Verfahren des Gehirns sind das wichtigste Diagnosemittel beim Verdacht auf eine Raumforderung im Gehirn. Dabei kann bei Auffälligkeiten nicht nur zwischen Hirnblutungen, Flüssigkeitsansammlungen und Entzündungen unterschieden werden, sondern beim Bestehen eines Hirntumors auch dessen Unterart festgelegt werden. Das erste Mittel ist meistens die Computertomografie (CT), das Röntgenschnittbildverfahren, da dieses schnell und relativ exakt Bilder erstellt, sodass auf die Lokalisation, den Schweregrad und begleitende Erkrankungen geschlossen werden kann.

Noch genauere Bilder liefert die Magnetresonanztomografie (MRT ), die allerdings länger dauert und deswegen oftmals nicht in akuten Situationen zur Verfügung steht. Wird ein Kontrastmittel während des MRT über die Vene verabreicht, können noch genauere Angaben gemacht werden.

Bildgebende Verfahren des Gehirns sind das wichtigste Diagnosemittel beim Verdacht auf eine Raumforderung im Gehirn. Dabei kann bei Auffälligkeiten nicht nur zwischen Hirnblutungen, Flüssigkeitsansammlungen und Entzündungen unterschieden werden, sondern beim Bestehen eines Hirntumors auch dessen Unterart festgelegt werden.

Das erste Mittel ist meistens die Computertomographie (CT), das Röntgenschnittbildverfahren, da dieses schnell und relativ exakt Bilder erstellt, sodass auf die Lokalisation, den Schweregrad und begleitende Erkrankungen geschlossen werden kann. Noch genauere Bilder liefert die Magnetresonanztomographie (MRT ), die allerdings länger dauert und deswegen oftmals nicht in akuten Situationen zur Verfügung steht. Wird ein Kontrastmittel während des MRT über die Vene verabreicht, können noch genauere Angaben gemacht werden.

Heutzutage gilt immer noch die "Histologie", also die Untersuchung des betroffenen Gewebes im Hirn, in Kombination mit dem MRT-Befund, als eine der wichtigsten Diagnosemittel, wenn mit bildgebenden Verfahren keine exakte Diagnose gestellt werden kann.

Damit wird die Unterart des Tumors eindeutig gesichert und mögliche andere Ursachen der Symptome definitiv ausgeschlossen. Das Gewebematerial wird entweder mittels Biopsie oder während einer Operation entnommen. Die Biopsie ist ein Verfahren, bei dem das Tumorgewebe mittels kleiner Stanze meist unter MRT- oder CT-Führung vom Gehirn entnommen wird.

Die Biopsie wird dann durchgeführt, wenn eine operative Therapie des Tumors laut MRT-Befund nicht empfohlen wird, sondern lediglich eine Chemotherpie oder Bestrahlung indiziert ist. Falls eine Operation durchgeführt wird, kann die histologische Gewebeentnahme und anschließende Untersuchung im Rahmen dieser Operation erfolgen.

In manchen Situationen sind je nach Ermessen des ärztlichen Teams weitere Untersuchungen nötig. Beispielsweise könnte eine kleine Entnahme der Hirn-Rückenmarksflüssigkeit über einen kleinen Nadelstich im Bereich der Lendenwirbelsäule nötig sein, um eine Entzündung als Ursache der Symptome auszuschließen.

Ein Elektroenzephalogramm (EEG) gilt als eine der Standardmethoden bei Auftreten von epileptischen Anfällen. Eine sogenannte Angiografie (bildgebendes Verfahren zur Darstellung von Gefäßen) ist vor Operation erwünscht, um die genaue Lagebeziehung zwischen zu entfernenden Tumormaterial und Gefäßen zu überprüfen.

Therapie bei Hirntumoren

Wurde ein Hirntumor diagnostiziert, ist die genaue Therapie von der Unterart und der Lokalisation abhängig. Grundsätzlich stehen als Behandlungsoptionen die operative Tumorentfernung, die Chemotherapie und die Bestrahlung zur Option, wobei meistens eine Kombination der 3 Therapiemöglichkeiten durchgeführt wird. In einigen Fällen werden begleitende Behandlungsoptionen nötig, wie beispielsweise eine Therapie gegen Übelkeit oder Medikamente, um den Hirndruck zu reduzieren.

Seltene verlangen entdeckte Tumorunterarten keine akute Behandlung, sondern sollten lediglich engmaschig beobachtet werden, um eine Entartung oder Verschlechterung auszuschließen. Erst im Falle von erweiterten Auffälligkeiten muss dann über eine aktive Therapie entschieden werden.

Entfernung des Hirntumors

Im Allgemeinen kann jeder Hirntumor operiert werden, solange der Allgemeinzustand der Patienten, die Größe und die exakte Lage des Tumors dies erlauben. Dabei ist allerdings das Risiko-Nutzen-Verhältnis stark abzuwägen, da bei großen Tumoren oder Tumoren in besonders sensibler Lage ein anschließendes Defizit der Hirnfunktionen zu erwarten ist. Operationen, bei denen die Wahrscheinlichkeit von großen neurologischen Ausfällen, groß ist, sind daher nicht sinnvoll.

Die operativen Methoden reichen von einer Biopsie unter MRT- oder CT-Anwendung und Lokalanästhesie (also lediglich lokaler Betäubung) bis hin zur offenen Tumorentfernung. Dabei muss die Schädeldecke zum Teil entfernt werden, sodass das zu operierende krankhafte Gewebe erreicht wird. Manche Hirntumore liegen hingegen genau so, dass sie z.B. über einen kleinen Eingriff durch die Nase entfernt werden können, wie es bei Hypophysentumore der Fall ist.

Welche Art der Operation angewandt wird, ist also von verschiedenen Kriterien, zum Beispiel der Größe und Lokalisation des Tumors, der mit bildgebenden Verfahren vermuteten Unterart des Geschwürs und dem Allgemeinzustand des Patienten abhängig.

Bei jedem operativen Hirn-Tumor-Eingriff ist die totale Entfernung des Tumors das oberste Ziel. Sollte das aus einer Vielzahl von Gründen nicht möglich sein, kann auch die Teilentfernung der erste Weg zur Besserung sein. Dabei ist zu bedenken, dass lediglich bei Grad I-Tumoren (der WHO-Klassifikation) eine komplette Heilung durch Entfernung des Tumors erzielt werden kann. Tumoren mit dem Grad II-IV erfordern immer eine weitere Behandlung mit Chemo- und/oder Strahlentherapie.

Je nach Art und Größe des Hirntumors werden verschiedene Möglichkeiten der Strahlentherapie eingesetzt.

Während bei Metastasen oder mehreren Krebs-Herden eine Ganzhirnbestrahlung am sinnvollsten ist, zeigt diese bei kleineren, einzelnen Tumoren keine Besserung der Überlebenschance. Hier ist eine exakte Bestrahlung mittels Linearbeschleuniger oder sogenannten "Gamma-Knife" oder eine Bestrahlung der erweiterten Tumorregion sinnvoller.

Darüber hinaus kann das Einsetzen von radioaktiven Teilchen in der betroffenen Gehirnregion Besserung erzielen. Dieses Verfahren wird "Brachytherapie" genannt.

Manche Tumorarten - auch bei Kindern - setzen nicht nur eine Bestrahlung des Gehirns, sondern auch eine erweiterte Bestrahlung des Rückenmarks voraus.

Nachteile der Bestrahlungstherapie sind vermehrter Flüssigkeitsaustritt mit anschließender Gehirnschwellung (Ödembildung), was wiederum zu neurologischen Ausfällen führen kann. Auch vom Auftreten von abgestorbenen, vernarbten Arealen, 2-3 Jahren nach Bestrahlung, wird in einigen Fällen berichtet.

Als Chemotherapie wird meistens eine Kombination von verschiedenen Medikamenten eingesetzt. Diese werden über die Vene als Infusion verabreicht. Daneben kommt es je nach Unterart des Tumors eventuell auch zum Einsatz von Medikamenten zum Schlucken. In einigen, schwerwiegenden Fällen könnten die therapeutischen Mittel auch direkt ins Rückenmark eingespritzt werden.

Es gibt also eine Vielzahl an einsetzbaren Chemotherapeutika und -schemata, die gemeinsam von Betroffenen und dem behandelten ärztlichen Team besprochen und entschieden werden.

Nebenwirkungen beziehen sich vor allem auf den Magen-Darm-Trakt. Übelkeit und Erbrechen sind nicht selten. Dafür werden bei jeder Chemotherapie-Applikation schon vorbeugend andere Medikamente verabreicht. Die Gabe der Chemotherapie erfolgt in spezialisierten Zentren und wird gut überwacht. Je nach eingesetzten Chemotherapie-Mitteln können weitere unerwünschte Wirkungen einsetzen, die durch den Arzt/die Ärztin vor Beginn der Therapie angesprochen werden sollten.

Der erhöhte Druck im Hirn ist eine häufige Begleiterscheinung, die durch Hirntumore entsteht. Viele Symptome entwickeln sich erst durch den erhöhten Hirndruck, der wiederum entweder durch die verdrängende Eigenschaft des Tumors selbst oder aber durch eine Schwellung des Gehirngewebes und Flüssigkeitsaustritt entsteht.

Um dieser Schwellung entgegenzuwirken, hat sich Cortison als Mittel der Wahl etabliert. Darunter tritt sehr schnell eine Besserung auf, das Bewusstsein wird klarer, die Kopfschmerzen weniger und neurologische Ausfälle verschwinden. Bei längerer Anwendung zeigt Cortison viele Nebenwirkungen, weswegen die Einnahme exakt mit dem Arzt besprochen und eingehalten werden sollte.

Wie ist die Prognose eines Hirntumors?

Grundsätzlich ist die Prognose von mehreren Faktoren abhängig. Dazu zählen das Lebensalter, der Allgemeinzustand der Patienten, die neurologische Symptomatik der Patienten und die Art der Behandlung.

Die Angabe der Schweregrade der Tumorart nach WHO-Kriterien gibt einen Anhaltspunkt über die Prognose. Dabei gilt folgendes:

  • Grad I: Die unkontrollierten Zellen wachsen langsam und verdrängend. Sie können nicht in anderes Gewebe eintreten. Die Überlebenszeit nach erfolgter Operation wird auf mindestens >5 (bis zu 50 Jahre) geschätzt. Beispiele: Neurofibrom, Neurinom, Meningeom, Hämangioblastom
  • Grad II: Es können einige abnorme Zellen in der Gewebeentnahme gefunden werden. Diese wachsen relativ langsam. Das neugebildete Geschwür kann sich im Laufe der Zeit in Tumoren höheren Grades umwandeln. Die Überlebenszeit nach erfolgter Operation wird auf 3-5 Jahre geschätzt. Beispiele: Astrozytom, Ependymom, Neurozytom
  • Grad III: Die Zellen sind eindeutig bösartig verändert, also maligne. Sie können in anderes Gewebe eindringen und es zerstören. Die Überlebenszeit nach erfolgter Operation wird auf 2-3 Jahre geschätzt. Beispiele: Plexuskarzinom, anaplastische Unterarten von verschiedenen Tumoren
  • Grad IV: Auch hier sind die Zellen maligne. Tumore des 4. Grades wachsen aggressiv und schnell und zerstören dabei das umliegende, gesunde Gewebe. Die Überlebenszeit nach erfolgter Operation wird auf 6-15 Monate geschätzt. Beispiele: Gliosarkom, jede Unterart von "Blastomen" (z.B. Glioblastome)

Die Angaben der Überlebenszeiten spiegel einen Durchschnittswert wieder. Das heißt, dass es in individuell gesehen durchaus möglich ist, dass Betroffene die mittlere Überlebenszeit überleben.

Insgesamt kann man sagen, dass etwa ein Drittel aller Betroffenen durch die Therapie geheilt wird, ein Drittel hat eine Überlebenszeit von 3 bis 5 Jahren nach der Operation und das letzte Drittel stirbt innerhalb eines Jahres nach Symptom-Beginn.

Alternativmedizinische Behandlungsmöglichkeiten und Haushaltsmittel bei einem Hirntumor

Da jede Form von Hirntumoren eine schwerwiegende Erkrankung darstellt, ist es nicht ratsam, auf die alleinige Anwendung alternativmedizinischer Heilverfahren zurückzugreifen.

Da die Diagnose Hirntumor für die meisten Menschen ein Schock ist und oft einen schweren Leidensweg mit sich bringt, ist es nicht verwunderlich, dass eine Depression eine häufige Begleiterkrankung der Erkrankung ist. Deswegen ist es unbedingt empfehlenswert, sich professionelle Hilfe zur psychologischen und geistigen Stärkung zu holen.

Diese kann mithilfe von Spezialisten, wie Psychologen und Psychotherapeuten erreicht werden. Weiters sind Entspannungsverfahren, Selbsthilfegruppen und Kunsttherapien gute Methoden, um mit der schweren Last der Krebsdiagnose umzugehen zu lernen.

Empfehlungen zur Nachsorge bei einem Hirntumor

Jede Art von Hirngeschwür ist eine schwere Erkrankung, die in den allermeisten Fällen einer Behandlung bedarf. Die Behandlung sollte nach genauesten Abwägen von Risiko und Nutzen gemeinsam von Betroffenen und Arzt durchgeführt werden.

Die Nachsorge-Untersuchungen richten sich dann nach der Unterform und Lokalisation des Tumors, der Art und Verträglichkeit der Behandlung, für die sich schlussendlich entschieden wurde und dem individuellen Allgemeinzustands bzw. etwaigen Folgeproblemen der Erkrankung oder Therapie.

Es ist in jedem Fall wichtig, den Vereinbarungen der Ärzte nachzugehen und die ärztlichen Empfehlungen zur Nachsorge zu befolgen.

Zusammenfassung

Es gibt eine Vielzahl an verschiedenen Hirntumoren, die sich in ihrer Ursache, Symptomen, Lokalisation, Schweregrad, Behandlungsmöglichkeiten und Prognosen stark unterscheiden.

Die Diagnose erfolgt beim Verdacht jeglicher Tumorerkrankung des Gehirns ähnlich und besteht in erster Linie in einer Anamnese, einer körperlichen Untersuchung mit Blutabnahme, den wichtigen bildgebenden Verfahren, einer Gewebeentnahme, die mittels Biopsie oder während einer Operation erfolgt, und je nach Ermessen des behandelnden Teams und der Symptomatik aus Zusatzuntersuchungen, wie einem EEG oder eine Entnahme von Gehirnflüssigkeit.

Als therapeutische Möglichkeiten stehen operative Maßnahmen zur vollständigen oder teilweisen Entfernung des Tumors, Strahlen- und Chemotherapien zur Verfügung, die je nach Notwendigkeit mit weiteren Therapiemaßnahmen (z.B. Cortisongabe bei Hirnschwellung) ergänzt werden können.

Quellen
  • Aigner, K. 2016. Onkologie Basiswissen 1ed.: Springer.
  • Berlit, P. 2011. Klinische Neurologie. 3 ed.: Springer.
  • Hacke, W. 2010. Neurologie. 13 ed.: Springer.
  • Hiddemann, W. 2010. Die Onkologie. 2 ed.: Springer.
  • J. Klingelhöfer and A. Berthele, Klinikleitfaden Neurologie. 2017.

Hirntumor Ratgeber durch deine Erkrankung

Häufig gestellte Fragen

Trotz intensiver Behandlung aus Operation, Strahlen- und Chemotherapie, beträgt die durchschnittliche Glioblastom-Lebenserwartung nur etwas mehr als ein Jahr. 14 Prozent der Patienten mit Glioblastom überleben die ersten zwei Jahre nach der Diagnose. Nach fünf Jahren sind nur noch etwa fünf Prozent am Leben.

Die Ursachen für die Entstehung von Gehirntumoren sind nicht geklärt. Das Risiko ist besonders erhöht bei bestimmten erblichen Krankheitsbildern: das betrifft Tumor-Syndrome wie das Lynch- oder Li-Fraumeni-Syndrom sowie eine Neurofibromatose oder Tuberöse Sklerose. Auch die Hirntumoren können viele Jahre nach einer Bestrahlung im Kopf-Hals-Bereich oder des Schädels auftreten.

Trotz intensiver Behandlung aus Operation, Strahlen- und Chemotherapie, beträgt die durchschnittliche Glioblastom-Lebenserwartung nur etwas mehr als ein Jahr. 14 Prozent der Patienten mit Glioblastom überleben die ersten zwei Jahre nach der Diagnose. Nach fünf Jahren sind nur noch etwa fünf Prozent am Leben.

Im Gegensatz zu gesunden Zellen übernehmen Krebszellen im Körper keine Funktion. Krebs entsteht, wenn das Erbgut in den Zellen geschädigt ist. Dann entstehen Geschwülste (bösartige Tumore), die in das umliegende Gewebe einwachsen und es zerstören. Das Wort Tumor stammt aus dem Lateinischen und bedeutet Schwellung.

Gutartige Hirntumoren wachsen oft langsam über Monate oder Jahre und verursachen lange Zeit keine Symptome. Bösartige Tumoren im Gehirn sind dagegen oft aggressiv, entwickeln sich schnell und machen sich rascher bemerkbar.

Durch eine Operation ist der Hirntumor oft heilbar. Ein Hirntumor Grad 2 ist zwar noch gutartig, kann aber bösartig werden und neigt dazu, nach einer Operation wiederzukehren (Rezidiv). Ein Hirntumor Grad 3 wächst zwar langsam, ist aber bösartig. Das wirkt sich auf die Lebenserwartung aus.

Die häufigsten Hirntumore bei Erwachsenen entsenden oft Zellen in den Blutkreislauf. In einer Untersuchung fanden Mediziner vom Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) bei jedem fünften Glioblastom-Patienten zirkulierende Tumorzellen. Diese überraschende Entdeckung widerlegt die bisherige Meinung, dass solche bösartigen Zellen auf das Gehirn beschränkt bleiben. Verschiedene Voraussetzungen sind aber nötig, damit ein Bluttest dem Krebs auf die Spur kommen kann. Dazu müssen Krebszellen, Teile ihrer DNA oder für Krebs typische Biomarker in der Blutbahn zirkulieren. Nur dann kann der Bluttest den Tumor auch finden. Nach einer US-Studie ist das durchaus realistisch, doch die Tests sind auch umstritten.

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Hirntumore einfach erklärt

Gliome

Häufigkeit

  • maligne Tumoren: 6 bis 7 pro 100.000 Einwohner pro Jahr
  • 50 Prozent aller Hirntumore sind Gliome

Risikofaktoren

  • Neurofibromatose
  • tuberöse Sklerose
  • von-Hippel-Lindau-Syndrom
  • Li-Fraumeni-Syndrom.
  • Bestrahlung des Nervensystems
  • Lungenkrebs
  • Hautkrebs
  • Tumoren

Ursachen

  • weitestgehend unklar

Symptome

  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Sehstörung
  • Krampfanfall
  • Bewegungseinschränkung
  • Sprachstörungen
  • Konzentrationsschwäche

Diagnose

  • Anamnese
    • Leiden Sie unter neuartigen Kopfschmerzen (vor allem nachts und morgens)?
    • Nehmen die Kopfschmerzen im Liegen zu?
    • Schaffen Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol Linderung?
    • Leiden sie unter Übelkeit und Erbrechen?
    • Haben sie Sehstörungen?
    • Haben sie Krampfanfälle?
    • Hatten oder haben Sie Probleme damit, ein Körperteil zu bewegen oder zu koordinieren?
    • Haben sie Probleme beim Sprechen?
    • Wurden bei ihnen Unregelmäßigkeiten des Hormonsystems festgestellt?
    • Fällt es ihnen schwer sich zu konzentrieren?
  • Computertomografie
  • MRT
  • Laboruntersuchung
    • Tumormarker

Laborwerte

  • spezifische Tumormarker Erhöht

Differenzial Diagnose

  • Sarkoidose

Stadien

  • 1 Der Hirntumor ist gutartig und wächst langsam
  • 2 Der Hirntumor ist noch gutartig, neigt aber zur Wiederkehr (Rückfall, Rezidiv); der Übergang in einen bösartigen Tumor ist möglich.
  • 3 Der Hirntumor ist schon bösartig, wächst aber langsam.

Therapie

  • Operation
  • Chemotherapie
  • Strahlentherapie
  • Symptomatische Therapie

Prognose

  • Glioblastom 2-Jahres-Überleben: ca. 14 %

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