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Grauer Star

Was sind die Ursachen und Risikofaktoren eines Grauen Stars?

Der Graue Star (Katarakt) stellt eine Augenerkrankung dar, bei der es zu einer Linsentrübung kommt. Das Wort Katarakt ist griechisch und bedeutet Wasserfall. Die Farbe „grau“ kommt daher, weil die Linse bei einer kompletten Trübung grau erscheinen kann. Mit der Bezeichnung „Star“ ist kein Vogel, sondern ein „starrer“ Blick gemeint, der insbesondere bei einer unzureichenden Behandlung in Form einer Erblindung auftreten kann. Es kommt infolge der Linsentrübung zu einer Einschränkung des Sehvermögens durch eine reduzierte Sehschärfe.

Wissenswert

Die häufigste Form der Linsentrübung ist altersbedingt und wird als Cataracta senilis bezeichnet. Dabei verliert die Linse an Flexibilität und wird trübe. Neben dem Alter können weitere Ursachen Allgemeinerkrankungen wie Diabetes mellitus , Augenerkrankungen oder -operationen, Verletzungen sowie bestimmte Medikamente wie Kortison sein. Bei einer Diabetes-Erkrankung kommt es durch den hohen Zuckergehalt in der Augenflüssigkeit zu einer Aufquellung und infolgedessen zu einer Trübung der Linse.

Eine Linsentrübung kann erworben oder angeboren sein. Die angeborene Form sollte rasch operativ behandelt werden, da es sonst zu einer lebenslangen Schwachsichtigkeit kommen kann. Der Graue Star ist die häufigste Erkrankung der Linse und betrifft in der Regel beide Augen. Behandelt wird eine Linsentrübung mit einer Operation. Dabei wird die trübe Linse entfernt und stattdessen eine Kunstlinse eingesetzt. Ohne Behandlung kann eine Linsentrübung zur Erblindung führen.

Was sind die Symptome eines Grauen Stars?

Bei Personen, die an grauem Starr leiden, trübt sich der Blick fortschreitend ein, wodurch das Gesehene hinter einem grauen Schleier zu verschwinden scheint. Der Name „grauer Starr“ beruht auf der Tatsache, dass sich die Linse bei fortgeschrittener Erkrankung mehr und mehr grau verfärbt, beziehungsweise eintrübt. In Abhängigkeit von dem bei dem einzelnen Patienten vorliegenden Stadium der Erkrankung zeigen sich ganz unterschiedliche Symptome. Zu Beginn beginnt sich die Sehkraft der Betroffenen zu verschlechtern.

Außerdem reagieren die an grauem Starr leidenden Personen immer sensibler auf Lichtreize. Im mittleren Bereich des Gesichtsfeldes beginnt sich eine Art Nebel zu entwickeln. Durch diesen Nebel erscheinen Gegenstände immer unschärfer und werden von den Betroffenen wie hinter einem Schleier wahrgenommen. Im weiteren Verlauf der Erkrankung nimmt der Nebel typischerweise an Dichte zu, wodurch das Sehen immer mehr eingeschränkt wird. Der graue Starr wirkt sich zunehmend auf Farben, Kontraste und Konturen aus und sorgt dafür, dass diese miteinander verschmelzen. Aus diesem Grund verschlechtert sich sowohl die räumliche Wahrnehmung als auch das Orientierungsvermögen der Betroffenen.

Symptome bei grauem Starr zusammengefasst:

- deutliche Blendempfindlichkeit/ sensible Lichtwahrnehmung - undeutliche optische Wahrnehmung - schlechtere Hell-Dunkel-Adaptation - Anstrengung beim Lesen und Fernsehen - eingeschränktes räumliches Sehen - eingeschränktes Orientierungsvermögen - Kontrastverlust - Unsicherheit im Straßenverkehr

Ohne die zeitnahe Einleitung einer adäquaten Therapie führt der graue Star im Verlauf zur totalen Erblindung.

Wie wird der Graue Star diagnostiziert?

Untersuchungen bei Grauem Star

Die Diagnostik bei dem Verdacht auf das Vorliegen eines Grauen Stars gliedert sich in der Regel in verschiedene Schritte:

Zu Beginn findet ein umfangreiches Arzt-Patienten-Gespräch (Anamnese) statt. Im Zuge dieses Gesprächs ist es besonders wichtig, die bei dem betroffenen Patienten vorliegenden Beschwerden so genau wie möglich zu beschreiben. Darüber hinaus sollten möglicherweise vorliegende Begleitsymptome benannt werden. Im Anschluss ist es die Aufgabe des Arztes diese Begleitsymptome zu bewerten und zu prüfen, ob sie mit der Verdachtsdiagnose grauer Star in Zusammenhang stehen können oder ob die Zusammenschau aller bestehenden Beschwerden eher auf eine andere Erkrankung hindeutet. Darüber hinaus spielen die Krankengeschichte des Patienten und die Frage nach regelmäßigen Medikamenteneinnahmen in der Diagnostik bei Verdacht auf das Vorliegen von grauem Star eine entscheidende Rolle.

Im Anschluss an das Arzt-Patienten-Gespräch erfolgt in der Regel eine orientierende körperliche Untersuchung. In diesem Fall liegt der Schwerpunkt der Untersuchung auf den Augen. Der Arzt wird zuerst auf mit bloßem Auge sichtbare Veränderungen achten.

Die Diagnose eines Grauen Stars kann erschwert sein, da die Sehkraft im Alter generell abnimmt, was von Betroffenen oftmals auf einen natürlichen Alterungsprozess zurückgeführt wird. Bei einer beidseitigen Beteiligung ist es unmöglich, die Sehkraft beider Augen miteinander zu vergleichen und einzuschätzen. Wichtig ist deshalb eine regelmäßige Untersuchung durch einen Augenarzt ab dem 40. Lebensjahr. Solche Vorsorgeuntersuchung sollte alle ein bis zwei Jahre durchgeführt werden. Ein Sehtest wird routinemäßig durchgeführt.

Dabei wird mithilfe von Sehtafeln das Sehvermögen überprüft. Um eine bessere Sicht auf die Strukturen des Auges zu haben, werden Augentropfen eingesetzt, die die Pupille erweitern. Die Untersuchung der Augen erfolgt mithilfe einer Spaltlampe, die ein beleuchtetes Mikroskop darstellt. Dadurch kann bis zur Netzhaut am Augenhintergrund eingesehen werden. Besteht der Verdacht, dass ein Grauer Star durch Erkrankungen wie Diabetes mellitus oder andere Stoffwechselerkrankungen verursacht wird, sollten diese Grunderkrankungen unbedingt weiter untersucht und gegebenenfalls fachgerecht therapiert werden.

Therapie bei Grauer Star

Die Therapie einer Linsentrübung erfolgt durch eine Operation. Die sogenannte Katarakt-OP stellt die häufigste Augenoperation dar und wird mit einem Mikroskop durchgeführt. Dabei wird die trübe Linse entfernt und durch eine Kunstlinse ersetzt. Diese Linse sollte exakt die gleiche Brechkraft wie die körpereigene Linse haben. Diese wird vor der OP vom Augenarzt ermittelt. Bei einer intrakapsulären Operation wird die körpereigene Linse mitsamt der Kapsel entfernt und anschließend die neue Linse entweder in die Vorder- oder Hinterkammer des Auges eingesetzt. Bei einer extrakapsulären Operation bleibt die Kapsel hingegen erhalten.

Bei einer Phakoemulsifikation wird ein kleiner Schnitt an der Hornhaut gesetzt und der Linsenkern mit Ultraschall zertrümmert und abgesaugt. Anschließend wird die Kunstlinse eingesetzt. Die Operation dauert in etwa eine halbe Stunde und kann unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Diese kann in Form von Augentropfen oder mittels Injektion verabreicht werden. Indikationen für eine Operation sind eine zunehmende Verschlechterung des Sehvermögens sowie eine starke Einschränkung im alltäglichen Leben. Insbesondere beim Lesen oder Autofahren kann es zu Problemen kommen.

Achtung

Eine Einschränkung der Sehkraft unter 70 % stellt meistens eine OP-Indikation dar. Besteht eine Linsentrübung auf beiden Augen, werden sie in der Regel nicht direkt nacheinander operiert. Nach einigen Tagen bis zwei Wochen sollte sich das operierte Auge erholt haben, sodass die Operation am zweiten Auge durchgeführt werden kann. Bei Kindern sollte ein angeborener Grauer Star unverzüglich operiert werden, um eine lebenslange Schwachsichtigkeit zu vermeiden.

Wie ist die Prognose eines Grauen Stars?

Eine Linsentrübung sollte unbedingt behandelt werden, da sie sonst zu einer Erblindung führen kann. Therapiert wird sie mittels einer Kataraktoperation, bei der die trübe Linse entfernt und eine Kunstlinse eingesetzt wird. Diese Operation ist sicher und wird häufig durchgeführt. Nach der Operation kann es zu einem Fremdkörpergefühl, zu Druckgefühlen oder leichten Schmerzen im Bereich des Auges kommen, die jedoch nach einigen Tagen meist problemlos von selbst abklingen.

Die Prognose einer Alterskatarakt ist gut und es kann nach einer Operation zu einer Wiederherstellung der Sehschärfe kommen. Ist ein Grauer Star durch andere Erkrankungen oder Verletzungen verursacht, ist die Prognose schlechter und ein Wiedererlangen der Sehschärfe nicht garantiert.

Alternativmedizinische Behandlungsmöglichkeiten und Haushaltsmittel bei einem Grauen Star

Da es bei einem unbehandelten Grauen Star zu einer vollständigen Erblindung des betroffenen Auges kommen kann, sollte beim Auftreten der typischen Symptome wie unscharfem, trübem Sehen unbedingt zeitnah ein Augenarzt aufgesucht werden. Eine Linsentrübung kann nur durch eine Augenoperation geheilt werden. Da eine Linsentrübung durch oxidative Schädigungen der Linse ausgelöst sein kann, können eine ausgeglichene und gesunde Ernährung einer Alterskatarakt möglicherweise vorbeugen.

Pflanzen wie Kurkuma, Grüner Tee, Knoblauch, Ginkgo, Brokkoli, Granatapfel oder Cranberrys enthalten besonders viele Antioxidantien. Die Wirkung antioxidativer Stoffe konnte bislang nicht durch Studien belegt werden. Weiters wird davon ausgegangen, dass Vitamin-C-reiche Nahrung einen positiven Einfluss auf eine Linsentrübung haben kann. Dazu zählen zum Beispiel Lebensmittel wie Zitrusfrüchte, Schwarze Johannisbeeren, Grünkohl, Paprika, Brokkoli oder Rosenkohl Ein ausreichender Sonnenschutz durch Brillen sollte außerdem gewährleistet sein, um eine Belastung der Augen durch UV-Licht zu vermeiden.

Empfehlungen zur Nachsorge bei einem Grauen Star

Eine Linsentrübung wird meist im Zuge einer Kataraktoperation behandelt. Direkt nach der Operation wird dem betroffenen Patienten in der Regel ein Salbenverband angelegt. Mithilfe dieses Verbandes soll das frisch operierte Auge geschützt werden. In der Regel kann man einige Stunden nach der Operation nach Hause gehen. Nach der Operation ist es wichtig, einige Maßnahmen zu beachten, um die Genesung optimal unterstützen zu können.

Dazu zählen:

  • Vermeiden von Autofahren am ersten Tag nach der Operation.
  • Vermeiden von Druck, Zug oder Belastung auf dem betroffenen Auge.
  • Vermeiden von Schwimmbädern, um das Infektionsrisiko gering zu halten.
  • Vermeiden von Reizstoffen wie Schmutz oder Staub.
  • Vermeiden von Berührung des Auges.

Nach der Operation verschreibt der behandelnde Augenarzt in der Regel entzündungshemmende und antibiotische Augentropfen über einen Zeitraum von mindestens einer Woche. Mithilfe dieser Augentropfen kann die Entstehung einer Infektion vermieden werden. Bei starken Schmerzen nach der Operation können Schmerzmittel eingenommen werden.

Zusammenfassung

Der Graue Star (Katarakt) stellt eine Linsentrübung dar, die hauptsächlich im Alter auftritt. Es kommt zu Symptomen wie eingeschränkter Sehfähigkeit und unscharfem, trübem Sehen. Da eine unbehandelte Linsentrübung zu starken Einschränkungen im Alltag und im Verlauf der Erkrankung zu einer Erblindung führen kann, wird sie in der Regel operativ versorgt.

Häufig gestellte Patientenfragen, beantwortet

Eine Operation einer Linsentrübung wird in der Regel von einem Augenarzt durchgeführt. Vor der Operation wird eine Risikoeinschätzung anhand medizinischer Kriterien durchgeführt, um über einen ambulanten oder stationären Eingriff zu entscheiden.

Beim Optiker können diverse Tests durchgeführt werden, um Hinweise auf Augenerkrankungen festzustellen. Bei Auffälligkeiten verweist der Optiker an den Augenarzt, der eine Diagnose stellen und eine fachgerechte Behandlung eines Grauen Stars durchführen kann.

Nach Durchführung einer Kataraktoperation kann ein Grauer Star vollständig geheilt sein. Ohne operative Versorgung führt eine Linsentrübung zu einer starken Verschlechterung der Sehkraft, was in einer vollständigen Erblindung des betroffenen Auges enden kann. Besonders bei der altersbedingten Form des Grauen Stars ist die Prognose gut, dass die Sehkraft durch eine Operation wiederhergestellt werden kann.

Das Autofahren bei diagnostiziertem Grauen Star ist möglich, solange die Sehkraft mindestens 70% beträgt. Bei einer schwächeren Sehkraft muss ein Gutachten durch den Augenarzt verfasst werden, dass das Sehvermögen den gesetzlichen Vorschriften für den Straßenverkehr entspricht.

Wie schnell ein Grauer Star fortschreitet, ist unterschiedlich. Es kann innerhalb weniger Wochen zu einer starken Verschlechterung der Sehkraft kommen oder mehrere Jahre dauern, bis sich die Beschwerden stark manifestieren. Bei einer Grunderkrankung wie Diabetes mellitus oder nach einer Verletzung schreitet die Linsentrübung in der Regel schneller fort.

Ein Grauer Star kann nicht aufgehalten werden. In frühen Krankheitsstadien kann die veränderte Sehstärke jedoch durch Brillenanpassungen bis zu einem gewissen Grad korrigiert werden. Weiters wird diskutiert, ob die Ernährung einen Einfluss auf die Progression einer Linsentrübung hat.

Bei einer Kataraktoperation wird die trübe Linse entfernt und es wird eine Kunstlinse eingesetzt. Die Operation erfolgt in örtlicher Betäubung, meist in Form von Augentropfen, und dauert circa eine halbe Stunde. Nach erfolgter Betäubung wird ein kleiner Hornhautschnitt mit einem Skalpell gesetzt. Je nach Art der Operation wird der Linsenkern entfernt, zertrümmert und abgesaugt oder die Linse mitsamt der Kapsel entfernt.

Wird mit einer Kataraktoperation zu lange gewartet, kann es zu einer starken Einschränkung des Sehvermögens kommen. Das kann vor allem im Straßenverkehr zu gefährlichen Situationen führen. Erreicht das Sehvermögen einen schlechteren Wert als 70%, darf nur mehr mit einem ärztlichen Gutachten Auto gefahren werden. Weiters kann die Sturzgefahr zunehmen. Je früher eine Operation durchgeführt wird, umso geringer ist das Risiko für Komplikationen während oder nach der Operation.

Da eine Kataraktoperation in örtlicher Betäubung durchgeführt wird, sind während der Operation keine Schmerzen zu erwarten. Nach der Operation können leichte Schmerzen auftreten, die durch Schmerzmittel behandelt werden können. Weiters kann es zu einem Fremdkörper-, Druckgefühl oder zu einem Juckreiz am betroffenen Auge kommen. Diese Symptome verschwinden in der Regel nach einigen Tagen von selbst.

Da bei einer Linsentrübung davon ausgegangen wird, dass die Ernährung eine entscheidende Rolle spielen könnte, kann eine gesunde und ausgeglichene Ernährung zu einer Besserung der Symptomatik führen. Dazu zählen zum Beispiel Vitamin C-reiche Lebensmittel wie Zitrusfrüchte, schwarze Johannisbeeren, Grünkohl, Paprika, Brokkoli oder Rosenkohl. Da auch oxidative Schädigungen der Linse einen Grauen Star begünstigen, können Pflanzen wie Kurkuma, Grüner Tee, Knoblauch, Ginkgo, Brokkoli, Granatapfel oder Cranberries antioxidativ wirken. Die Wirkung antioxidativer Stoffe konnte bislang jedoch nicht durch Studien belegt werden.

Eine Kataraktoperation sollte durchgeführt werden, wenn Betroffene in ihrer Sehkraft stark beeinträchtigt sind oder es zu Einschränkungen im Alltag kommt. Insbesondere bei der Ausübung des Berufs oder im Straßenverkehr kann der Sehverlust störend und gefährlich sein. Bei einer Sehminderung um mehr als 70% sollte über eine Operation nachgedacht werden.

Insbesondere eine Kortison-Einnahme kann die Entstehung einer Linsentrübung begünstigen. Vor allem bei längerer Kortison-Behandlung können Symptome eines Grauen Stars auftreten, weshalb unter Kortisontherapie regelmäßig Kontrollen beim Augenarzt durchgeführt werden sollten. Bei Absetzen der Medikation kann es zu einer Rückbildung der Symptome kommen.

Ein Grauer Star äußert sich vor allem in Form von einer eingeschränkten Sehkraft. Betroffene sehen unscharf, trübe und wie durch einen Schleier. Farben, Konturen und Kontraste sind abgeschwächt. Weiters kann es zu einer Einschränkung im räumlichen Sehen kommen. Bei einer fortgeschrittenen Erkrankung kann die graue Linsentrübung sogar von außen sichtbar sein.

Grauer Star Karteikarte

Erkrankung zusammengefasst

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Grauer Star

Katarakt

Epidemiologie

  • Häufigkeit: ungefähr 20 von 100 Menschen zwischen 65 und 74 Jahren

Risikofaktoren

  • UV-Licht
  • Rauchen
  • Diabetes mellitus
  • Unterernährung

Ursachen

  • idR Alterungsprozesse des Auges
  • Augenverletzungen
  • angeborene Fehlbildungen
  • Strahleneinwirkung
  • Rauchen
  • verschiedene Medikamente

Symptome

  • Sehschwäche
  • Blendempfindlichkeit
  • Sehstörung

Komplikationen

  • Erblindung

Diagnose

  • Anamnese
    • Nimmt ihre Sehkraft ab?
    • Leiden sie an Blendempfindlichkeit?
    • Sehen sie wie durch einen Schleier/Nebel?
    • Wurden bei ihnen Erkrankungen der Augen festgestellt?
    • Rauchen sie?
    • Leiden sie an Diabetes mellitus?
    • Hatten sie in der Vergangenheit eine Verletzung am Auge?
  • Spaltlampenuntersuchung
    • Beurteilung der Netzhaut am Augenhintergrund
  • Spezifische Tests
    • Brückner-Test: Durchleuchtung der Augen; Linsentrübungen sind als dunkle Flecken erkennbar
    • Sehtest

Therapie

  • Operation

Mögliche Vorsorgemaßnahmen

  • augenärztliche Untersuchungen (ab dem 40. Lebensjahr alle 12 bis 24 Monate)

Prognose

  • Grauer Star schreitet unbehandelt weiter fort und führt zur Erblindung.
  • Gute Prognose unter Linsenaustausch

Begriffe

Diabetes mellitus

Unter dem Begriff Diabetes mellitus versteht man eine Erkrankung, die durch eine Störung des Zuckerstoffwechsels hervorgerufen wird. Betroffene Personen weisen einen mitunter deutlich erhöhten Blutzuckerspiegel auf, der langfristig die Entstehung einer Reihe von Folgeerkrankungen triggern kann.

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