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Schmerzen im Gesicht

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Geschrieben von
Leonard Schwarz

Der Fachbegriff für Schmerzen im Gesicht lautet Prosopalgie. Schmerzen dienen normalerweise als Warnsignal vor möglichen Verletzungen des Körpers. Um Schmerzen oder auch Empfindungen im Allgemeinen wahrnehmen zu können, bedarf es einer Möglichkeit Eindrücke, die auf der Haut wahrgenommen werden zum Gehirn weiterzuleiten.

Im Gehirn können die Informationen verarbeitet werden und entsprechende Reaktion vorbereitet und angewiesen werden. Eine solche Übermittlung von Informationen erfolgt mithilfe von elektrischen Signalen über Nerven, die hierbei wie kleine Stromkabel funktionieren.

Wie Stromkabel auch, hat auch die überwiegende Anzahl der Nerven außen eine isolierende Schutz-Schicht. Diese Schutz-Schicht auf dem Stoff Myelin dient dazu die unkontrollierte Ausbreitung von Signalen/ Strom zwischen den Nerven zu verhindern. Anders als Strom-Kabel sind Nerven sehr empfindlich, beispielsweise gegenüber Druck.

Formen von Schmerzen im Gesicht

Man unterscheidet verschiedene Formen von Gesichts-Schmerzen:

Etwa 10 von 100.000 Einwohnern Deutschlands leiden pro Jahr an einer Trigeminus-Neuralgie. Dabei sind vorwiegend Menschen zwischen dem 70. Und 80. Lebens-Jahr betroffen, davon sind ungefähr doppelt so viele Frauen betroffen wie Männer.

Der Trigeminus Nerv (Nervus trigeminus) versorgt mit seinen 3 Nerven-Ästen das Gesicht und ermöglicht so die Empfindungs-Wahrnehmung im Gesicht.

Die 3 Äste sind:

  • 1. Ast: Nervus ophtalmicus übermittelt Informationen der Stirn und eines Teils der Schläfe
  • 2. Ast: Nervus maxillaris übermittelt Informationen eines Teils der Schläfe und im Bereich des Oberkiefers
  • 3. Ast: Nervus mandibularis übermittelt Informationen im Bereich des Unterkiefers

Außerdem versorgt er die Kaumuskulatur. Das heißt ein funktionierender Trigeminus-Nerv ist die Voraussetzung für die Bewegung der Kaumuskeln. Genauer gesagt sind es 2 Nerven, einer auf der linken Seite und einer auf der rechten Seite.

Bei der Trigeminus-Neuralgie kommt es zu starken Reizzuständen des Nervens beziehungsweise seiner Äste. Die Reizzustände äußern sich vor allem in extrem starken Schmerzen, die zu den stärksten vorstellbaren Schmerzen durch Erkrankungen des menschlichen Körpers vorstellbar sind, gehören.

Die Schmerzen treten plötzlich einschießend auf, wobei Betroffene pro Tag bis zu 100 solcher Attacken erleiden. Die Erkrankung wird auch Tic douloureux genannt, weil es begleitend zu unwillkürlichen Zuckungen der Geschichts-Muskeln kommen kann. Ausgelöst werden die Beschwerden beispielsweise durch Kauen, Sprechen oder Berührungen.

Man unterscheidet 2 verschiedene Formen der Trigeminus-Neuralgie. Die idiopatische Form tritt erstmalig nach dem 40. Lebensjahr bei circa 6 von 100.000 Frauen und ungefähr 4 von 100.000 Männern, pro Jahr auf.

Sie betrifft den 2. und 3. Ast des Trigeminus-Nervens, wobei häufig beide in Kombination betroffen sind, aber die Beschwerden können auch nur einen der beiden Äste betreffen. Das beide Trigeminus-Nerven (also der linke und der rechte) gleichzeitig von der Störung betroffen sind, ist mit einer Wahrscheinlichkeit von circa 3 Prozent relativ selten.

Die symptomatische Form tritt erstmalig vor dem 40. Lebensjahr auf, betrifft den 1. Ast des Trigeminus-Nervs und ist häufiger beidseitig. Bei vielen Patienten nehmen die Beschwerden im Verlauf zu, wobei es immer mal wieder Phasen ohne Symptome gibt. Nur circa ein Drittel aller Betroffenen erleiden nur eine einzelne Schmerz-Episode.

Der Nervus auriculotemparalis ist der „Ohr-Schläfen-Nerv“. Er ist verantwortlich für die Berührungs-Empfindung der Haut im Bereich der Schläfe, der Ohrmuschel, des Gehörgangs und des Trommelfells.

Die Aurikulotemporalis-Neuralgie wird auch „Parotis-Schwitzen“ (Die Parotin ist die Ohr-Speicheldrüse.) oder „Geschmacks-Schwitzen“ genannt, denn neben Schmerzen im Bereich vor dem Ohr, kommt es zu verstärktem Schwitzen (Hyperdirose). Dieses Schwitzen kann auch an anderen Stellen, wie zum Beispiel am Kinn, auftreten. Neben dem Schwitzen zeigt sich häufig eine deutliche Rötung der Haut .

Die Bezeichnung „Geschmacks-Schwitzen“ ergibt sich aus dem Umstand, dass typische Auslöser der Beschwerden Geschmacks-Wahrnehmungen und Kau-Bewegungen sind. Circa eine Minute nach dem auslösenden Reiz (Trigger) treten erst ein Hitze- und/ oder Kribbel-Gefühl auf und im Verlauf kommt es zunehmend zu Schmerzen.

Die haut errötet und überwärmt. Kurze Zeit später kommt es dann zum typischen Schwitzen, meist begleitet von erhöhter Speichel-Sekretion. Es kann dabei sowohl zu einer übersteigerten als auch zu einer verringerten Berührungs-Empfindlichkeit der betroffenen Gesichts-Hälfte kommen.

Bei der Nasociliaris-Neuralgie kommt es zu stechenden Schmerzen im inneren Augenwinkel. Diese Schmerzen können in die Umgebung, also in die Augenhöhle und in Richtung Nasenrücken ausstrahlen. Sie können eine Dauer von Sekunden bis Stunden aufweisen. Begleitend kann es zu Tränenfluss, Entzündungen im Bereich der Augen und Schwellungen der Nasenschleimhaut kommen.

Es kann außerdem zu vermehrtem Schwitzen und Hautrötung kommen. Als Auslöser der Schmerz-Attacken kommen Berührungen der Bereiche in Frage, in denen es auch zu den Beschwerden kommt, aber auch Kaubewegungen können Beschwerden initiieren.

Beim atypischen Geschichts-Schmerz kommt es zu anhaltenden, kontinuierlichen, dumpfen, drückenden Schmerzen. Die Schmerzen treten täglich auf und Patienten können in der Regel recht genau beschreiben, wo sich der Schmerz konkret befindet. In der Regel sind die Beschwerden einseitig. Auch hier sind häufiger Frauen betroffen, vorwiegend im mittleren Lebensalter.

Gehäuft ist das Krankheitsbild bei Menschen mit Vorbelastung durch depressive Verstimmungen, Depressionen, sogenannten Somatisierungs-Störungen, Angst- und Zwangs-Erkrankungen. Missempfindungen oder andere neurologische Defizite treten hierbei nicht auf.

Nachts sind die Patienten meist beschwerdefrei. Die Diagnose des atypischen Geschichts-Schmerzes wird erst gestellt, wenn andere Ursachen für die Beschwerden ausgeschlossen werden konnten.

Cluster-Kopfschmerzen sind auch unter dem Namen Histamin-Kopfschmerzen oder Bing-Horton-Neuralgie bekannt. Es handelt sich um als brennende und unerträgliche beschriebene Kopf-Schmerzen die meist nur einseitig und vorwiegend immer wieder auf der gleichen Seite auftreten. Die Schmerz-Attacken können dabei bis zu 3 Stunden andauern und bis zu 8-mal pro Tag zu wiederkehrend zu typischen Tageszeiten auftreten.

Betroffene sind während der Attacken unruhig und zeigen im Unterschied zu anderen Kopfschmerz-Erkrankungen einen großen Bewegungs-Drang. Auch hier kann es zu Schwellungen und Rötungen, aber auch Entzündungen im Bereich von Nase und Augen kommen.

Nasenlaufen und Tränen des Auges auf der betroffenen Seite sind häufig zu beobachten. Häufig zeigt sich auf der betroffenen Seite eine verengte Pupille (Miosis) und ein herabhängendes Lid (Ptosis). Darüber hinaus kann zum Schwitzen auf der Stirn kommen. Übelkeit, sowie Licht- und Geräusch-Empfindlichkeit sind ebenfalls häufig zu beobachten. Von Cluster-Kopfschmerzen sind 3-mal häufiger Männer als Frauen betroffen.

Ursachen von Schmerzen im Gesicht

Ursachen von Geschichtsschmerzen

Ursachen der Trigeminus-Neuralgie sind in etwa 80 Prozent der Fälle eine Einengung des Trigeminus-Nervs. Eine solche Einengung wird häufig durch ein Blutgefäß, dass das Kleinhirn versorgt, hervorgerufen, durch die Arteria cerebelli superior.

Liegen Blutgefäße und Nerven zu dicht beieinander kann es durch das rhythmische Pulsieren des Blutgefäßes zur Reizung des Nervens und zur Verringerung der Myelin-Schicht kommen. Es kommt in der Folge unter anderem zu Problemen bei der Signal-Übermittlung.

Bei der Multiplen Sklerose (MS) kommt es zu einer Fehlregulation des Immun-Systems und die isolierende Myelin-Schicht der Nerven wird angegriffen. Andere Gründe für eine Einengung des Nervens können auch Gewebe-Geschwulste in Nähe des Nervens sein.

Ursache der Aurikulotemporalis-Neuralgie ist eine Entzündung der Ohr-Speicheldrüse (Parotis). Eine solche Entzündung trifft beispielsweise als Folge einer Ohr-Entzündung (Otitis) auf.

Es kann aber auch zu einer eigenständigen Entzündung der Ohr-Speicheldrüse kommen. Auch Verletzungen im Bereich der Ohrspeicheldrüse können eine Ursache darstellen. Allerdings ist nicht in allen Fällen eine Ursache feststellbar (idiopatische Form).

Der Nasociliaris-Neuralgie liegen Entzündungen des Nervus Nasociliaris zugrunde (Neuritis). Eine solche Entzündung des Nervens kann durch Entzündungen in benachbarten Geweben und Strukturen wie den Nasen- oder Keilbein-Höhlen beispielsweise bei starkem, anhaltendem Schnupfen, beziehungsweise Nasen-Schleimhaut-Entzündung (Rhinitis) auf den Nerven übergehen.

Im Rahmen verschiedener Infektions-Erkrankungen wie der Grippe (Influenza), Syphilis (Lues) und Tuberkulose kann es ebenfalls zu Entzündungen dieses und anderer Nerven kommen. Weitere Auslöser können die Zucker-Krankheit (Diabetes mellitus ) oder Aussackungen benachbarter Blutgefäße (Karotis-Aneurysmen) sein.

Entzündungen für sich genommen sind Abwehr-Reaktionen des Körpers gegen potenziell gefährliche „Eindringlinge“ wie zum Beispiel Bakterien. Die typischen Merkmale einer Entzündungs-Reaktion sind Rötung (Rubor), Schwellung (Tumor), Überwärmung (Calor), Schmerzen (Dolor) und Funktions-Einschränkungen beziehungsweise Funktions-Verlust (Functio laesa).

Typischerweise kann man beim atypischen Gesichts-Schmerz keine organischen Ursachen finden. Generell sind nach heutigem Stand noch keine Auslöser für die atypischen Geschichts-Schmerzen gefunden worden.

Es gibt verschiedene Theorien für die Entstehung der Beschwerden. Angeführt werden psychogene Ursachen, vorangegangene Operationen im Gesicht oder auch im Mund.

Die Ursachen des Cluster-Kopfschmerzes sind bisher ungeklärt. Es gibt verschiedene Theorien, die alle Veränderungen im Gehirn, wie beispielsweise verschiedene Entzündungs-Prozesse als Ursache vermuten.

Auslöser des Cluster-Kopfschmerzes sind sehr vielfältig und reichen von Alkohol und verschiedenen Lebensmitteln, über klimatische Einflüsse bis hin zu bestimmten Medikamenten, wie beispielsweise Sildenafil (bekannt unter dem Handelsnamen Viagra , zur Potenz-Steigerung und gegen Lungen-Hochdruck eingesetzt).

Behandlungsmöglichkeiten bei Schmerzen im Gesicht

Behandlung bei Gesichtsschmerzen

Für die Behandlung der Trigeminus-Neuralgie stehen operative und nicht-operative Therapien zur Verfügung. Vor einer Operation, werden immer zuerst nicht-operative, medikamentöse Behandlungs-Ansätze versucht, da operative Eingriffe ein größeres Potential für ernsthafte Nebenwirkungen in sich bergen.

Medikamente, die zum Einsatz kommen sind vor allem Carbamazepin und Oxacarbazepin. Beide Medikamente zählen zur Gruppe der Antikonvulsiva und werden sonst vorrangig bei Krampfanfalls-leiden wie Epilepsie eingesetzt.

Zu Beginn kann auch kurzzeitig Phenytoin angewandt werden. Weitere Medikamente, die eine Linderung erreichen können, sind beispielsweise auch Lamotrigin, Baclofen, Pregabalin und Gabapentin. Bei Multipler Sklerose (MS) wird vorwiegend Misoprostol gegen die Trigeminus-Neuralgie verabreicht.

Zu den operativen Behandlungs-Ansätzen zählen verschiedene Eingriffe, deren Ziel ist, eine Einengung des Trigeminus-Nervens aufzulösen. Zu diesen Möglichkeiten gehört auch eine spezielle Art der Bestrahlungs-Therapie.

Die bevorzugte Behandlungs-Methode der Aurikulotemporalis-Neuralgie ist das Spitzen (Injektion) von Botulinium-Toxin (Botox, einem Nerven-Gift). Mit dem Spritzen von Procain (Anästhetikum), Alkohol oder Phenol kann versucht werden den Nerven länger zu blockieren. Unterstützend können auch die Behandlung mit Gabapentin, Carbamazepin oder Phenetoin versucht werden. Nasociliaris-Neuralgie

Gegen die akuten Schmerzen der Nasociliaris-Neuralgie wird eine oberflächliche Betäubung (oberflächliche Anästhesie) eingesetzt. Der Nervus nasociliaris ist ein Teil des ersten Nerven-Asts, des Trigeminus Nervens.

Langwirksame betäubende Medikamente (lokale Anästhetika) können an verschiedenen Stellen/ verschiedenen Nerven, -Abschnitten eingesetzt werden. Ein mögliches Medikament, das dafür verwendet werden kann, ist Xylocain. Mit dem Inhalieren von Sauerstoff und der Einnahme von Medikamenten wie sogenannten Triptane (entzündungs-hemmende, schmerz-lindernde Wirkstoffe) und Ergotamin, können gute Behandlungs-Erfolge erzielen.

Konnten mit diesen Behandlungs-Optionen kein zufriedenstellender Erfolg erzielt werden, ist die letzte Möglichkeit der Therapie die Durchtrennung des Nervus nasociliaris. Begleitend kann eine vorübergehende, sich wiederholende Intervall-Therapie mit Arzneimitteln wie Verapamil (Calcium-Kanal-Blocker), Prednisolon (Kortikosteroid) und Lithium durchgeführt werden.

Atypischer Geschichts-Schmerz

Konkrete Behandlungs-Empfehlungen für den atypischen Geschichts-Schmerz gibt es nach derzeitigem Kenntnisstand nicht, nicht zuletzt, weil deren Ursache noch nicht sicher bekannt ist. Operative und medikamentöse Behandlungen, ähnlich der der Trigeminus-Neuralgie werden angewandt.

Gute Erfolge konnten mitunter auch mit Trizyklischen Antidepressiva wie Amitriptylin erreicht werden. Ebenso als hilfreich hat sich die kognitive Verhaltens-Therapie erwiesen. Sie kann helfen Ängste abzubauen und realistische Behandlungsziele zu finden.

Die Schmerz-Qualität besser einzuordnen und Bewältigungs-Strategien zu finden kann durch eine solche Therapie erleichtert werden.

Cluster-Kopfschmerz (Bing-Horton-Neuralgie)

Wichtigster Bestandteil der Behandlung des Cluster-Kopfschmerzes ist die Inhalation von hochdosiertem Sauerstoff. Dieses Inhalieren wird über eine Dauer von 15 bis 20 Minuten durchgeführt.

Wichtig ist darüber hinaus die Einnahme von Triptanen (Medikament). Dabei gibt es die Empfehlung zum Spritzen (Injektion) von Sumatriptan unter die Haut (subkutan) oder Zolmitriptan als Nasenspray (nasal).

Vorbeugend kann eine Therapie mit Arzneimitteln wie Verapamil (Calcium-Kanal-Blocker) und Lithium durchgeführt werden. Herkömmliche Schmerzmittel und Entspannungs-Techniken sowie Physio-Therapie sind bei Cluster-Kopfschmerzen wirkungslos.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Gesichts-Schmerzen sind häufig nicht übermäßig gefährlich, stellen für Betroffene aber meist eine große Belastung und letztlich auch eine Einschränkung der Lebens-Qualität dar. Um die richtige Behandlungs-Methode für die Beschwerden zu wählen, muss zuerst herausgefunden werden welche Ursachen den Symptomen zugrunde liegen. Dazu sind verschiedene medizinische Untersuchungs-Verfahren notwendig.

Zusammenfassung

Gesichtsschmerzen sind weit verbreitet und oft die Folge von Kopfschmerzen und Verletzungen. Andere Ursachen für Gesichtsschmerzen sind jedoch auch Nervenerkrankungen, Kiefer- und Zahnprobleme sowie Infektionen.

Eine gute Untersuchung ist wichtig, um das Problem zu identifizieren und Patienten zu behandeln. Häufig stellen Schmerzen im Gesicht eine deutliche Reduktion der Lebensqualität dar.

Begriffe

Cluster-Kopfschmerzen

Cluster-Kopfschmerzen äußern sich durch Kopfschmerzattacken von höchster Intensität mit einseitigen bohrend, stechenden Schmerzen hinter einem Auge mit Begleitsymptomen, wie Rötung und Tränenfluss des betroffenen Auges, einer verstopften Nase und/oder Rötung des Gesichts.
Unter dem Begriff Diabetes mellitus versteht man eine Erkrankung, die durch eine Störung des Zuckerstoffwechsels hervorgerufen wird. Betroffene Personen weisen einen mitunter deutlich erhöhten Blutzuckerspiegel auf, der langfristig die Entstehung einer Reihe von Folgeerkrankungen triggern kann.
Die Grippe (Influenza) ist eine weltweit vorkommende, virale Infektion die auf der Nordhalbkugel in der Regel gehäuft in den Wintermonaten auftritt. Die typischen Symptome sind ein plötzlicher Beginn mit hohem Fieber, Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, Halsschmerzen und trockenem Reizhusten.
Die Syphilis - auch Lues genannt - gehört zu einer Gruppe der weltweit mehr als 30 Geschlechtskrankheiten (STI, S = sexually T = transmitted I = infections; sexuell übertragbare Infektionen).
Tuberkulose ist eine Infektionskrankheit, die durch ein Bakterium verursacht wird. Sie wird als Tröpfcheninfektion übertragen und zieht einen langwirigen, monatelangen Behandlungsverlauf nach sich. Die Tuberkulose ist weltweit verbreitet und kann tötlich verlaufen.
Sildenafil, auch bekannt unter den Namen „Viagra“, war eine der glücklichsten Zufallsentdeckungen der Pharmafirma Pfizer.

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