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Listeriose

Die Listeriose ist eine seltene, bakterielle Infektionskrankheit, die beim Menschen durch die Bakterien Listeria monocytogenes verursacht wird.

Wissenswert

In Deutschland werden in etwa 400-600 Erkrankungen pro Jahr dokumentiert, wobei viel mehr Menschen Listerien in sich tragen, aber dennoch nicht krank werden. Besonders gefährlich ist die Listeriose erst bei Personen, die ein geschwächtes oder schwach ausgebildetes Immunsystem haben, wie Neugeborene, Schwangere, alte Menschen und immungeschwächte Menschen (z.B. durch Tumorerkrankungen, AIDS oder durch die Einnahme von immunsuppressiven Medikamenten)

Listerien kommen überall in der Umwelt vor. In den Menschen gelangen sie meist durch kontaminierte Lebensmittel. Symptome können erst bei Aufnahme von einer hohen Bakterienzahl entstehen.

Listerien sind äußerst robuste Bakterien und vermehren sich auch unter schweren Bedingungen. Beispielsweise konnte ein Wachstum auch bei hohen Salzkonzentrationen (z.B. bei gepökelten Lebensmittel), niedrigen und hohen Temperaturen - von -0.5°C bis 45°C reichend – und in saurer oder basischer Umgebung mit pH-Werten von 4.5-9.5 nachgewiesen werden. Erst bei Temperaturen von 75°C können die Bakterien unschädlich gemacht werden.

Was sind die Ursachen und Risikofaktoren einer Listeriose?

Die Listerien-Infektion erfolgt meistens durch Verzehr von kontaminierten tierischen und pflanzlichen Lebensmittel. Nahrung, auf denen besonders häufig Listerien zu finden sind allen voran tierische Produkte, wie Fleisch und Wurst, Fisch - wobei hier vor allem Räucherfisch die größte Gefahr mit sich bringt – und Milch und Milchprodukte - insbesondere wenig verarbeiteter Weichkäse. Abgesehen von tierischen Produkten, muss man auch besonders beim Kauf beziehungsweise Verzehr von Salaten, die vorgeschnitten und abgepackt zu Kaufen sind, Acht geben.

Hinweis

Listerien können allerdings nicht nur über die Nahrung, sondern auch über direkten Kontakt mit kontaminierten Tiermaterialen übertragen werden. Hier sind besonders Personen gefährdet, die berufsbedingt mit Fleisch zu tun haben, wie beispielsweise Metzger.

Wenn Listerien in den Darm des Menschen aufgenommen werden, können sie in die Zellen der Darmwand eindringen, sich dort vermehren und dann ins Blut gelangen, wo sie ihre volle Krankheitswirkung entfalten.

In der Regel vergehen 3 Tage bis 3 Wochen zwischen Ansteckung und den ersten Symptomen.

Gesunde, junge Menschen mit normal ausgebildeten Immunsystem erkranken normalerweise nicht durch eine Listerien-Besiedlung, da ihre Abwehrkräfte die Bakterien schnell und ausreichend bekämpfen. Eine Listeriose – also das volle Krankheitsbild – entsteht nur bei Personen mit schwach ausgebildeten Immunsystem. Beispiele für besonders gefährdete Risiko-Gruppen sind Neugeborene und alte Menschen. Auch Schwangere haben ein erhöhtes Risiko, Symptome bei Listerien-Infektionen zu entwickeln, wobei auch deren Abwehrsystem in der Regel stark genug ist, den Ausbruch der Erkrankung zu vermeiden. Bei betroffenen Schwangeren erfolgt außerdem eine Infektion des Kindes über die Plazenta, oder auch während oder nach der Geburt bei engem Kontakt, das heißt, dass dann auch das Ungeborene von der Listerienbesiedelung gefährdet ist.

Darüber hinaus sind hauptsächlich Personen mit chronischen, Abwehrsystem-schwächenden Erkrankungen (z.B. Krebserkrankungen, AIDS) oder Patienten/Innen, die Immunsystem-unterdrückende Medikamente einnehmen müssen betroffen. Zu den Medikamenten, die das Abwehrsystem schwächen, zählen z.B. Cortison und Immunsuppressiva, die im Rahmen von verschiedenen Erkrankungen, beispielsweise nach Organtransplantationen, bei Autoimmunerkrankungen oder als spezielle Krebstherapien eingesetzt werden. Alkoholkranke Menschen zählen zudem zur gefährdeten Population.

Was sind die Symptome einer Listeriose?

Bei gesunden, immunstarken Personen (in der Regel gehören dazu auch Schwangere) kommt es bei Aufnahme von Listerien über kontaminierte Lebensmittel in den meisten Fällen nur zur lokalen Besiedlung des Magen-Darm-Trakts. Das kann – muss aber nicht – zur Gastroenteritis, also zur Magen-Darm-Entzündung, führen. Symptome sind dann ähnlich der klassischen „Bauchgrippe“, also vor allem Übelkeit, Bauchschmerzen , Durchfall und Erbrechen. Nur gelegentlich kommt es bei Immunstarken zu Haut- oder Bindehautinfekte (am Auge). Noch seltener treten generelle Symptome, wie kurz anhaltendes Fieber auf.

Personen, die ein schwaches Abwehrsystem haben, z.B. wegen einer Krebserkrankung, AIDS oder Neugeborene und Alte sowie Patienten/Innen unter Cortison- oder immunsuppressiver Therapie (z.B. nach Organtransplantation), reagieren normalerweise heftiger. Sie entwickeln grippeähnliche Symptome mit Fieber , Muskel- und Gliederschmerzen und eventuell Durchfall und Erbrechen. Manchmal werden Bindehautentzündungen, Gelenksentzündungen und Herzentzündungen als Symptome erwähnt. Auch auf der Haut können sich nach Kontakt bläschenförmige Reizungen zeigen.

Achtung

Es kann in einigen Fällen bei schwacher Immunantwort auch zu sehr schweren Verläufen kommen. Zu lebensgefährlichen Komplikationen zählen die Blutvergiftung („Sepsis“), eitrige Hirnhautentzündungen („Meningitis“) und Hirnentzündung („Enzephalitis“).

Diese Symptome äußern sich durch ein massives Krankheitsgefühl und im Falle einer Gehirnbeteiligung aus Gehirn-Ausfällen (z.B. Bewegungs- und Koordinationsstörungen) und Bewusstseinsveränderungen. Im Grunde können alle Organe besiedelt werden, das bedeutet, dass Listerien beispielsweise unter Umständen auch Lungenentzündungen, Nierenschäden oder Hodenentzündungen verursachen können.

Eine besondere Population stellen Schwangere dar. Die werdenden Mütter weisen meist keine oder nur leichte Symptome auf. Häufig werden Harnwegsinfektionen oder Entzündungen der Gebärmutterschleimhaut erwähnt. Grippe-ähnliche Verläufe werden darüber hinaus beschrieben. Die Gefahr besteht darin, dass die Infektion auf das Ungeborene übergehen kann. Das kann zu einer Früh- oder sogar Totgeburt führen. Bei Neugeborenen mit Listeriose werden zwei Verlaufsformen unterschieden: Bei Frühinfektion treten Symptome schon in der 1. Lebenswoche auf. Die Kinder entwickeln eine Atemnot, eine Blutvergiftung und massive Hautveränderungen. Bei Spätinfektion zeigen sich Symptomen erst ab der 2. Lebenswoche. In diesen Fällen nehmen die Kinder den Erreger wahrscheinlich erst während des Geburtsvorgangs auf. Symptome zeigen sich ebenfalls an der Haut, allerdings treten bei Spätinfektionen häufiger Hirnhautentzündungen auf.

Wie wird die Listeriose diagnostiziert?

Untersuchungen bei Listeriose

Die Erkrankung wird oft nicht bemerkt bzw. diagnostiziert, da gesunde Menschen kaum Symptome zeigen. Auch wenn bei Menschen mit gutem Abwehrsystem leichte Beschwerden auftreten, sind diese in der Regel nicht gefährlich und klingen nach einigen Tagen ab.

Bei Auftreten von Fieber in Kombination von Magen-Darm-Beschwerden – vor allem bei Risikopatienten/Innen - sollte allerdings eine ärztliche Abklärung erfolgen, hauptsächlich um schwerwiegende Komplikationen zu vermeiden. Die Diagnostik bei dem Verdacht auf das Vorliegen einer Listeriose gliedert sich in der Regel in verschiedene Schritte:

Der Arzt/die Ärztin wird zuerst eine ausführliche Anamnese, also eine Krankheitsgeschichte, erheben, bei der Fragen zur aktuellen Symptomatik (Schwere, Beginn, Nebensymptome, Selbsttherapie,…), Vorerkrankungen und –operationen, Sozial- und Arbeitsumfeld, etwaige Medikamenteneinnahme und Ähnlichem gefragt werden. Wichtig ist zudem, ob im näheren Umfeld, zum Beispiel bei Familienangehörigen, ebenfalls ähnliche Symptome bemerkt werden, damit hier keine Infektion übersehen wird.

Im Weiteren wird der Arzt/die Ärztin eine körperliche Untersuchung durchführen, wobei er/sie besonderes Augenmerk auf den Bauch und die Verdauungsorgane legt.

Bei der Diagnosestellung ist eine Blutabnahme unbedingt notwendig. Im Blut können einerseits erhöhte Entzündungszeichen (erhöhte Anzahl an weißen Blutkörperchen, CRP-Erhöhung) festgestellt werden, die für jegliche Art der Entzündungsreaktion im menschlichen Körper sprechen. Andererseits können in der Blutprobe auch Erreger mittels spezieller Untersuchungstechniken, wie PCR-Tests oder Anlegen einer bakteriellen Kultur, nachgewiesen werden. Die Ermittlung des Krankheit-auslösenden Erregers ist für die weitere Therapie äußerst wichtig.

Listerien können allerdings nicht nur im Blut, sondern auch in anderen Körperflüssigkeiten, wie im Gehirnwasser (Liquor), Eiter, Vaginalsekret, Stuhl und Fruchtwasser nachgewiesen werden. Das bedeutet, dass in seltenen Fällen weiterführende Untersuchungen dieser Körperflüssigkeiten notwendig sind: Von Eiter und Vaginalsekret können mittels spezieller Tupfer, die wie große Wattestäbchen aussehen, ein Abstrich gemacht werden. Bei der Stuhluntersuchung auf Bakterien werden PatientenInnen dazu aufgefordert, eine kleine Stuhlprobe in einen speziell angefertigten Behälter zu füllen, die dann im Labor untersucht wird. Die Entnahme von Liquor bzw. Fruchtwasser sind dahingegen sogenannte „invasive Eingriffe“, das bedeutet, dass die natürliche Barriere des Körpers durchbrochen werden muss. Im Falle der Liquorentnahme wird mit einer kleinen dünnen Nadel im unteren Bereich des Rückens bis zu den Rückenmarkshäuten eingestochen um einige Tropfen des Gehirnwassers – das auch um das Rückenmark läuft – entnehmen zu können. Eine Entnahme von Fruchtwasser bei Schwangeren wird „Amniozentese“ genannt. Dabei wird während einer Ultraschalluntersuchung an der Bauchdecke mit einer dünnen Nadel eingestochen, bis der Arzt/die Ärztin Fruchtwasser entnehmen kann.

Wichtig ist außerdem, dass jede Listerieninfektion vom Arzt/der Ärztin oder dem Labor, wo der Nachweis gelungen ist, amtlich gemeldet werden muss!

Therapie bei Listeriose

Bei vielen Betroffenen wird die Listeriose nicht diagnostiziert, da sich eine Besiedlung entweder gar nicht, oder nur durch leichte Symptome, ähnlich einer Bauchgrippe zeigt. Als Standard-„Behandlung“ bei jeglicher Form von Krankheit sollte auf Bettruhe und ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden.

Die Behandlung von PatientenInnen, die Symptome zeigen, besteht aus der Verabreichung von kombinierten Antibiotika. Mittel der ersten Wahl sind dabei Penicilline wie Amoxicillin und Ampicillin zusammen mit Aminoglykosiden (Achtung: Schwangere dürfen dieses Medikament nicht bekommen!). Die Medikamente werden hoch dosiert über die Vene als Infusion für 3 Wochen gegeben. Bei sehr schweren Verläufen kann eine längere Gabe bis zu 6 Wochen nötig sein. Bei Unverträglichkeiten kann auf ein anderes Antibiotikum – Cotrimoxazol – ausgewichen werden.

Hinweis

Präventive Maßnahmen sollten vor allem von Risikogruppen eingehalten werden: Verzicht von rohem Fisch, Fleisch und Wurstprodukten sowie geschnittenen Blattsalaten und Weichkäse. Vakuumverpackte Lebensmittel sollten zudem möglichst bald nach Einkauf verzehrt werden.

Wie ist die Prognose einer Listeriose?

Für gesunde, junge Betroffene verläuft die Erkrankung meist ohne oder nur mit leichten Symptomen und verschwindet wieder von selbst ohne Nachwirkungen zu erzeugen.

Bei schweren Verläufen - bei Immungeschwächten - wird trotz Therapie allerdings eine Sterbewahrscheinlichkeit von 21% nach Auftreten von Blutvergiftungen und 13% bei Entwicklungen von Gehirnhautentzündungen verzeichnet.

Wie kann man einer Listeriose vorbeugen?

Zur Vermeidung von Listeriose sind vor allem das Einhalten von guten Hygienebedingungen beim Herstellungsverfahren sowie bei Produktion, Transport und Lagerung außerordentlich wichtig. Hier muss vor allem darauf geachtet werden, dass die passende Temperatur zu jedem Zeitpunkt eingehalten wird – auch zuhause! Das heißt, dass alle möglichen kontaminierten Lebensmittel im Kühlschrank gelagert werden müssen und auch darauf geachtet wird, dass der Kühlschrank wirklich kalt ist. Die World Health Organization empfiehlt Kühlschrank-Temperaturen von maximal 5°C.

Darüber hinaus gibt es einige weitere Maßnahmen, die als Prävention vor einer Erkrankung beachtet werden sollten:

Hygienemaßnahmen in der Küche müssen unbedingt eingehalten werden: Händewaschen vor jeder Berührung mit Lebensmittel ist ein absolutes Muss. Außerdem sollte man auf eine getrennte Zubereitungsbereiche von Fleisch- und Gemüseprodukten achten. Beispielsweise sollte nicht dasselbe Messer oder Schneidebrett verwendet werden.

Darüber hinaus kann man durch Erhitzen von Lebensmittel etwaige Listerien abtöten, weswegen Fleisch und Fisch vor allem in gekochter Form verarbeitet werden sollte. Vakuumverpackte Lebensmittel stellen ein erhöhtes Risiko einer Listerien-Besiedlung dar und sollten deswegenmöglichst schnell nach dem Kauf aufgebraucht werden.

Abgepackter und vorgeschnittener Salat sollte vor der Weiterverarbeitung gründlich gewaschen werden. Risikogruppen sollten generell auf den Verzehr von häufig kontaminierten Lebensmittel verzichten (z.B. Rohfleischerzeugnisse, Wurst, Fisch (vor allem vakuumierte Fischprodukte), Rohmilchprodukte und Weichkäse, vorgeschnittene Blattsalate,…)

Alternativmedizinische Behandlungsmöglichkeiten und Haushaltsmittel bei einer Listeriose

Sollte eine Infektion mit Symptomen erfolgen, sind bei leichten Verläufen nur die Standard-Maßnahmen einer jeden Infektionserkrankung zu beachten. Insbesondere gilt hierbei das Einhalten der Bettruhe, die Aufnahme von reichlich Flüssigkeit und eher häufigeren, kleineren Mahlzeiten.

Bei schweren Verläufen sollte unbedingt ein Arzt/eine Ärztin aufgesucht werden! Immungeschwächte Personen sollen in jedem Fall, also auch bei leichten Beschwerden, eine medizinische Abklärung durchführen lassen.

Empfehlungen zur Nachsorge bei einer Listeriose

Die Erkrankung heilt bei Personen mit starken Abwehrsystem normalerweise innerhalb von 1-3 Tagen ohne Nachwirkungen ab, weswegen auch keine Nachsorgeuntersuchungen notwendig sind. Bei betroffenen Neugeborenen werden allerdings vermehrte Entwicklungsverzögerungen beschrieben.

Bei schweren Verläufen ist ein Krankenhausaufenthalt und alle damit verbundenen Nachsorgekontrollen je nach Ermessen des behandelten medizinischen Teams notwendig!

Zusammenfassung

Die Listeriose ist eine seltene bakterielle Erkrankung, die über tierische sowie pflanzliche Lebensmittel, entweder nach Verzehr oder bei direktem Kontakt von kontaminierten Produkten, übertragen wird.

Bei Gesunden löst ein Krankheitsausbruch in der Regel kaum Beschwerden (eventuell leichtes Fieber, Bauchschmerzen) aus, bei Immungeschwächten (Schwangere, Neugeborene, Alte, chronisch Kranke) können allerdings Fieber, Durchfälle und Erbrechen oder sogar schwere Komplikationen, wie Blutvergiftungen und Gehirn- oder Gehirnhautentzündungen auftreten. Die Therapie bei schweren Verläufen muss unbedingt im Rahmen eines Krankenhausaufenthaltes erfolgen und besteht aus hochdosierten Antibiotikagabe über die Vene für mindestens 3 und maximal 6 Wochen.

Häufig gestellte Patientenfragen, beantwortet

Sobald eine Infektion mit Listerien besteht, sind die Erreger im Blut nachweisbar.

Zwischen Ansteckung und Krankheitsausbruch vergehen meistens 3 Tage bis 3 Wochen. Oft zeigt eine Listerien-Infektion allerdings gar keine oder nur leichte, unspezifische Symptome (leichtes Fieber, Magen-Darm-Beschwerden).

Eine erhöhte Krankheitsgefahr findet sich bei folgenden Personengruppen: Patienten/Innen mit Krebserkrankung, AIDS oder Neugeborene und Alte sowie Patienten/Innen unter Cortison- oder immunsuppressiver Therapie (z.B. nach Organtransplantation)

Listerien lassen sich so gut wie überall in der Umwelt (also auch in Erde, Pflanzen und Abwasser) und auch im Darm von (gesunden) Menschen und Tieren finden. Häufige Lebensmittel, über die eine Infektion beim Menschen ausbrechen kann, sind:

  • Fleisch- und Wurstprodukte
  • Fisch (vor allem Räucherfisch)
  • Milch und Milchprodukte (vor allem wenig verarbeiteter Weichkäse)
  • Salate (vor allem vorgeschnittene Produkte)

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Listeriose einfach erklärt

Häufigkeit

  • Inzidenz: ca. 0.6 Erkrankungen pro 100000 Einwohner pro Jahr

Risikofaktoren

  • Immunschwäche
  • Verzehr von rohem Fleisch
  • Räucherfisch
  • Rohmilch und Rohmilchprodukte
  • Käserinde

Ursachen

  • Bakterien (Listeria monocytogenes)

Symptome

  • grippeähnliche Symptome
  • Kopfschmerzen
  • Gliederschmerzen
  • Müdigkeit

Komplikationen

  • Sepsis
  • Meningitis

Diagnose

  • Anamnese
    • Haben sie kürzlich rohes Fleisch oder Räucherfisch gegessen?
    • Haben sie Rohmilch oder Rohmilchprodukte zu sich genommen?
    • Haben sie grippeähnliche Beschwerden?
    • Leiden sie an Kopf- und Gliederschmerzen?
  • Körperliche Untersuchung
  • Laboruntersuchung
    • Erregernachweis

Therapie

  • Medikamente

Präventionsmaßnahmen

  • Lebensmittelhygiene
  • Verzicht auf den Verzehr von Rohem Fleisch und Rohmilchprodukten
  • Vermeiden bestimmter Speisen während der Schwangerschaft

Prognose

  • Bei immunkompetenten Personen gute Prognose.
  • Komplikationen häufig bei Neugeborenen oder immunschwachen Patienten

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