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Lederhautentzündung

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Geschrieben von
Bassem Maalouf (Arzt)

Unter dem Begriff Lederhautentzündung versteht man die Entstehung entzündlicher Prozesse im Bereich der äußerste, weißen Faserschicht, die das gesamte Auge umgibt (Lederhaut).

Was sind die Ursachen und Risikofaktoren einer Lederhautentzündung?

Die Lederhaut ist die weiße Fläche des Auges ("Sklera"). Entzündet sich die Lederhaut, bezeichnet man dies als "Skleritis", wobei es sich um ein äußerst seltenes Krankheitsbild handelt.

Fachlich können die Entzündungen je nach Tiefe bzw. betroffener Schicht in "Episkleritis" und "Skleritis" unterschieden werden. Die Erkrankungen ähneln sich stark und können meist nur augenärztlich unterschieden werden. Im folgenden soll die tatsächliche Skleritis erläutert werden.

Skleritis

Wenn die gesamte Lederhaut bis in die tieferen Schichten entzündet ist, spricht man in der medizinischen Fachsprache von einer Skleritis. Weiter unterscheidet man zwei Formen der Skleritis. In Abhängigkeit der exakten Lokalisation der entzündlichen Prozesse spricht man von einer vorderen und einer hinteren Skleritis.

Die vordere Skleritis betrifft den vorderen Abschnitt der Lederhaut und kann aus diesem Grund in der Regel von außen gesehen werden. Sind die entzündlichen Prozesse im hintern Bereich der Lederhaut lokalisiert, so nennt man das hintere Skleritis. Die hintere Skleritis ist von außer nicht zu sehen. Betroffene entwickeln meist starke Schmerzen im hinteren Bereich des entzündeten Auges.

Episkleritis

Bei der Episkleritis hingegen handelt es sich um eine entzündliche Erkrankung des Gewebes, die sich zwischen der Sklera und der Bindehaut ausbildet. Die direkte Ursache für die Entstehung einer Episkleritis ist bis heute nicht genau erforscht.

Zu den typischen Symptomen zählen Rötungen, Schwellungen und Reizungen des Auges. Eine Episkleritis verläuft in den meisten Fällen unproblematisch und kann von selbst ausheilen. Sie tritt oft bei jungen Erwachsenen auf und kommt bei Frauen häufiger vor als bei Männern.

Ursachen und Risikofaktoren

Die genauen Ursachen einer Lederhautentzündung bleiben unabhängig davon um welche Form es sich dabei handelt, in vielen Fällen unklar. Zu den möglichen Auslösern zählen Infektionen mit viralen oder bakteriellen Krankheitserregern.

Außerdem können auch Pilze die Entstehung einer Lederhautentzündung provozieren. In vielen Fällen steht die Erkrankung auch im Zusammenhang mit autoimmunen Prozessen (Autoimmunkrankheit).

Bei ungefähr der Hälfte der Menschen, die an entzündlichen Prozessen im Bereich der Sklera leiden, besteht eine Autoimmunkrankheit. Zu den häufigsten Verursachern der Lederhautentzündung zählen die Rheumatische Arthritis (Entzündung der Gelenke), chronisch entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Collitis ulcerosa und die chronisch- entzündliche Blutgefäß-Erkrankung Morbus Wegener (Granulomatose).

Auch Luxus Erythematodes (Lupus-Krankheit), bei der es sich um eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Haut , der Gelenke, des Nervensystems und der inneren Organe handelt, kann mit der Entstehung einer Skleritis in Zusammenhang stehen. Außerdem lassen sich derartige entzündliche Prozesse häufig bei Menschen, die an Polychondritis, einer chronischen Entzündung des Knorpels, leiden, beobachten.

Auch einige Infektionskrankheiten können innerhalb des Organismus zu derart ausgeprägten Immunreaktionen führen, dass die Lederhaut in Mitleidenschaft gezogen wird. Das gilt vor allem für Infektionen wie die Tuberkulose , Syphilis , Gürtelrose oder die Borreliose .

Insgesamt stellen Infektionen eher seltene Gründe für die Entstehung einer Lederhautentzündung dar. Dennoch muss, wenn die Ursache der entzündlichen Prozesse nicht gefunden werden kann, immer auch an einen infektiösen Zusammenhang gedacht werden.

Einige Erkrankungen der Augen sollen dazu führen, dass es zur Entstehung einer Lederhautentzündung kommt. Bei den für die Entzündung ursächlichen Erkrankungen handelt es sich zum Beispiel um die Keratitis (Hornhautentzündung ). Außerdem sollten Verletzungen oder chirurgische Eingriffe am Auge das Risiko für die Entstehung von entzündlichen Prozessen im Bereich der Lederhaut deutlich steigern.

Was sind die Symptome einer Lederhautentzündung?

Sowohl die Skleritis als auch eine Episkleritis können bei den betroffenen Menschen zu verschiedenen Beschwerden führen. Die häufigsten Symptome einer Skleritis sind starke, stechende Schmerzen im Bereich der Augen.

In den meisten Fällen werden diese Schmerzen als Druckschmerz wahrgenommen. Außerdem zeigt sich das Auge mit der entzündeten Lederhaut als deutlich gerötet. Typischerweise treten auch die Blutgefäße verstärkt hervor.

Auf Grund der entzündlichen Prozesse schwillt die Lederhaut an und verfärbt sich dunkelrot bis bläulich. In der Regel beginnt das betroffene Auge auf Grund der Entzündung vermehrt Tränenflüssigkeit zu bilden und abzugeben.

Menschen, die an einer Lederhautentzündung leiden, berichten zudem, dass sie Probleme mit dem Sehen haben. Typischerweise sehen sie sowohl im Nahbereich als auch in der Ferne unscharf und verschwommen. Auf helles Licht reagieren Personen mit Lederhautentzündung in der Regel sehr empfindlich.

Auch im Falle einer Episkleritis, also der oberflächlichen Lederhautentzündung, zeigt sich das Auge als deutlich gerötet und verfärbt. Außerdem erleiden die betroffenen Personen in der Regel Schmerzen, die etwas milder ausgeprägt sind als bei der Skleritis. Bei der oberflächlich Lokalisierten Lederhautentzündung begrenzen sich die Veränderungen auf einen eher kleinen Bereich des Auges.

Das entzündete Auge ist außerdem zumeist empfindlich und gereizt. Wie bei einer Skleritis reagiert das von einer Episkleritis betroffene Auge sehr empfindlich auf helles Licht. Das Sehvermögen ist bei dieser Form jedoch nicht beeinträchtigt.

Nur in wenigen Fällen wird eine Lederhautentzündung von Viren, Bakterien oder Pilzen hervorgerufen. Aus diesem Grund kann davon ausgegangen werden, dass die Erkrankung nicht ansteckend ist.

Falls die entzündlichen Prozesse jedoch tatsächlich von bakteriellen oder viralen Krankheitserregern hervorgerufen wird, ist es besonders wichtig, die Erreger genau zu identifizieren. Nur wenn der verantwortliche Erreger bekannt ist, kann eine gezielte Behandlung eingeleitet werden.

Verlauf

Eine Lederhautentzündung kann von Patient zu Patient einen vollkommen unterschiedlichen Verlauf annehmen. In der Regel treten die Beschwerde zu Beginn er Erkrankung lediglich an einem Auge auf. Bei ungefähr der Hälfte der betroffenen Personen entstehen die entzündlichen Prozesse im Verlauf auch an der Lederhaut des anderen Auges.

Außerdem kann die Intensität der Entzündung deutlich variieren. Während die Lederhautentzündung bei einigen Menschen nur sehr schwach in Erscheinung tritt, bilden sich bei anderen schwerwiegende Entzündungen.

Bei circa zwei von drei Betroffenen verläuft die Skleritis chronisch und flammt rezidivierend immer wieder auf. In diesen Fällen heilen die entzündlichen Prozessen oft über einen Zeitraum von sechs Monate bis sechs Jahre nicht ab. Bei einem schweren Verlauf ist es zudem möglich, dass das Gewebe des Auges zerstört wird.

Wie wird die Lederhautentzündung diagnostiziert?

Wenn der Verdacht auf das Vorliegen einer Lederhautentzündung besteht, gliedert sich die Diagnostik in verschiedene Abschnitte. Der erste Ansprechpartner für betroffene Personen ist der Augenarzt.

Zu Beginn findet ein ausführliches Arzt-Patienten-Gespräch (Anamnese) statt. Im Zuge dieses Gesprächs sollten die bestehenden Beschwerden so genau wie möglich beschrieben werden. Wichtig dabei ist auch, wie lange die Symptome schon vorliegen. Auch möglicherweise vorliegende Begleitsymptome sollten benannt werden.

Es ist dann die Aufgabe des Arztes zu ermitteln, ob die bei dem betroffenen Patienten vorliegenden Beschwerden mit einer Lederhautentzündung in Zusammenhang stehen können oder ob es sich wahrscheinlich eher um eine andere Erkrankung handelt.

Im Anschluss an das Arzt-Patienten-Gespräch werden die Augen mit einer Spaltlampe untersucht. Dabei handelt es sich um eine spezielle Lampe, die das Licht als spaltförmig gebündelten Strahl aussendet.

Mit dieser Lampe beleuchtet der Arzt das entzündete Auge. Gleichzeitig inspiziert er das Auge mit mikroskopischer Vergrößerung. Mit Hilfe dieser Untersuchungsmethode können andere Ursachen für die geröteten Augen ausgeschlossen werden. Außerdem können Verletzungen des Auges auf diese Weise ausgeschlossen werden.

Bereits nach dem Arzt-Patienten-Gespräch und der Spaltlampenuntersuchung ist es in den meisten Fällen möglich eine Lederhautentzündung als solche zu erkennen. Außerdem ist es dem Augenarzt möglich zwischen Skleritis und Episkleritis zu unterscheiden.

Wenn die Diagnose unklar ist, kann eine Blutuntersuchung dabei helfen die Lederhautentzündung zu bestätigen. Das Blut des betroffenen Patienten kann dabei auf virale oder bakterielle Erreger hin untersucht werden. Zudem ist es mit Hilfe der Blutuntersuchung möglich verschiedene Erkrankungen, zum Beispiel Rheuma, auszuschließen.

Therapie bei Lederhautentzündung

Eine Lederhautentzündung kann unter Umständen gefährlich werden. Unbehandelt kann sie schnell zu Komplikationen und zu einer Beeinträchtigung der Sehkraft führen. Aus diesem Grund sollte bei entsprechenden Symptomen stets ein Facharzt für Augenheilkunde aufgesucht werden.

Der Augenarzt kann dann versuchen die Ursache für die Entstehung der Entzündung zu ermitteln und eine geeignete Behandlungsstrategie zu planen. Dabei kommen zum Beispiel Augentropfen und -salben, schmerzlindernde Medikamente, Kortison oder Immunsuppressiva zum Einsatz. In einigen Fällen kann auch eine chirurgische Therapie notwendig werden.

Schmerz- und entzündungshemmende Augentropfen können dabei helfen die entzündlichen Prozesse zügig zum Abklingen zu bringen. Unter einer geeigneten Therapie lassen die Beschwerden in der Reger innerhalb von ein bis zwei Wochen nach.

In Abhängigkeit davon wie stark der betroffene Patient die von der Lederhautentzündung hervorgerufenen Schmerzen empfindet, können auch schmerz- und entzündungshemmende Medikamente verschrieben werden.

Vor allem Ibuprofen und Acetylsalicylsäure sind zur Linderung der Schmerzen besonders gut geeignet. Es gibt sie sowohl als Augentropfen als auch in Form von Tabletten.

Gelegentlich kann es zudem sinnvoll sein, den betroffenen Patienten mit Kortison zu behandeln. Dieses kann ebenfalls in Form von Tabletten oder Augentropfen angewendet werden. Sollte eine Autoimmunkrankheit die Ursache der Lederhautentzündung sein, ist es wichtig, die Grunderkrankung adäquat zu behandeln. Dazu eignen sich vor allem die Arzneimittel Methotrexat, Azathioprin und Cyclosporin A.

In einigen Fällen wird die Lederhaut im Zuge der entzündlichen Prozesse derart in Mitleidenschaft gezogen, dass sie zu brechen droht (Lederhautperforation). Wenn es zu dieser Komplikation kommt, sollte eine operative Behandlung erfolgen.

Vorbeugung

Es gibt leider nur wenige Maßnahmen, die dabei helfen können, der Entstehung entzündlicher Prozesse im Bereich der Lederhaut vorzubeugen. Obwohl die Erkrankung nur sehr selten von viralen oder bakteriellen Erregern hervorgerufen wird, ist es dennoch sinnvoll auf gründliche Augenhygienen zu achten.

Man sollte sich zum Beispiel nie mit den schmutzigen Fingern in die Augen fassen oder Kontaktlinsen über einen längeren Zeitraum im Auge belassen. Zudem sollten Träger von Kontaktlinsen daran denken, sich sowohl vor dem Einsetzen als auch vor dem Entfernen gründlich die Hände zu waschen. Auch der Aufbewahrungsbehälter der Linsen sollte regelmäßig gereinigt und desinfiziert werden.

Wie ist die Prognose einer Lederhautentzündung?

Da es sich um eine Begleiterscheinung bei zumeist chronischen Erkrankungen handelt, ist auch die Skleritis eine oft sehr lang andauernde und wiederkehrende Erkrankung.

Alternativmedizinische Behandlungsmöglichkeiten und Haushaltsmittel bei einer Lederhautentzündung

Es gibt keine alternativmedizinischen Maßnahmen, die dabei helfen können, die entzündlichen Prozesse im Bereich der Lederhaut schneller abklingen zu lassen. Es ist jedoch sehr wohl möglich die Symptome mit Hilfe der Alternativmedizin zu lindern.

Sowohl die Schmerzen also auch die Schwellungen können gelindert werden, wenn die Augen regelmäßig gekühlt werden. Dazu reichen nasse Umschläge vollkommen aus. Allerdings sollte man darauf achten, dass keine zu starke Kälte auf das Auge aufgebracht wird.

Wichtig ist auch, dass während der Erkrankung keine Öle, Cremes mit Duftstoffen oder andere Kosmetika auf die Augenpartie aufgebracht werden. Grund dafür ist die Tatsache, dass derartige Substanzen die Lederhaut, die ohnehin schon gereizt ist, weiter in Mitleidenschaft ziehen. Darüber hinaus können während des Auftragens eventuell Erreger ins Auge eingebracht werden.

Empfehlungen zur Nachsorge bei einer Lederhautentzündung

Eine spezielle Nachsorge ist bei Menschen, die an einer Lederhaut erkrankt waren, im Anschluss an die Behandlung nicht notwendig. Entstehen die entzündlichen Prozesse jedoch im Zuge einer Autoimmunerkrankung, ist es sinnvoll, in regelmäßigen Abständen eine augenärztliche Kontrolluntersuchung durchführen zu lassen. Auf diese Weise kann eine weitere Entzündung frühzeitig entdeckt und behandelt werden.

Lederhaut vs. Bindehautentzündung

Unter dem Begriff Bindehautentzündung (Konjunktivitis) versteht man in der Medizin das Vorhandensein entzündlicher Prozesse im Bereich der Bindehaut. Die Bindehaut überzieht den sichtbaren Teil des Augapfels und die innere Seite der Augenlider. Außerdem bedeckt sie die Lederhaut. Kommt es in diesem Bereich zu einer Entzündung, so kann es schnell zur Ansteckung anderer Menschen kommen.

Die Ursache für die Entstehung einer Bindehautentzündung ist in der Regel eine bakteriell oder virale Infektion. Aber auch Fremdkörper und Allergien können die Erkrankung hervorrufen. Im Bezug auf die Symptomatik ähneln sich beide Augenerkrankungen sehr.

Sowohl bei einer Binde- als auch bei der Lederhautentzündung leider die Betroffenen unter geröteten Augen und Schmerzen. Außerdem kommt es auch bei einer Entzündung der Bindehaut zu vermehrtem Tränen der Augen und zu einem Fremdkörpergefühl.

Behandelt wird die Bindehautentzündung mit antibiotischen Augentropfen und Augensalbe. Werden die entzündlichen Prozesse jedoch von viralen Erregern hervorgerufen, so können lediglich die Symptome gelindert werden.

Zusammenfassung

Die Skleritis ist eine Entzündung der Lederhaut des Auges. Sie tritt meist als Nebenerscheinung im Rahmen von Autoimmunerkrankungen auf und äußert sich durch Schmerzen und eine Rötung des Auges.

Die Therapie besteht in der Behandlung der Grunderkrankung, sowie der Gabe von Augentropfen, Schmerz- und entzündungshemmenden Medikamenten.

Häufig gestellte Patientenfragen, beantwortet

Eine unbehandelte Skleritis kann zu ernsten Verletzungen am Auge führen. Eine gefürchtete Komplikation ist die Ausdünnung und der Riss der Lederhaut.

Die Dauer hängt stark von der Aktivität der Grunderkrankung ab. Die oberflächliche "Episkleritis" hingegen heilt oft nach etwa zwei Wochen von alleine wieder aus.

Geeignete Augentropfen sollten augenärztlich verschrieben werden, da sie Medikamente enthalten, die nicht ohne Rezept erhältlich sind. Zusätzlich kann eine Beratung für befeuchtende Augentropfen stattfinden.

Lederhautentzündung Karteikarte

Erkrankung zusammengefasst

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Lederhautentzündung

Epidemiologie

  • Häufigkeit: ungefähr 6 von 100 000 Einwohnern

Risikofaktoren

  • Entzündung der Hornhaut
  • Skleritis
  • Episkleritis
  • Verletzungen des Auges
  • Operationen am Auge
  • Rheuma
  • CED
  • Morbus Wegener
  • Lupus erythematodes
  • Polychondritis

Ursachen

  • rheumatische Erkrankungen
  • Lupus
  • Polychondritis
  • Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen
  • Morbus Wegener
  • Operationen
  • Verletzungen
  • Entzündungen

Symptome

  • Augenschmerzen
  • Rötung
  • Schwellung
  • tränende Augen
  • Sehstörung
  • Lichtempfindlichkeit

Komplikationen

  • Schwellungen des Auges
  • Bewegungseinschränkungen des Auges
  • Ausdünnung der Lederhaut
  • Ablösung der Netzhaut
  • Einschränkung des Sehvermögens

Diagnose

  • Anamnese
    • Leiden sie an starken Augenschmerzen?
    • Haben die Schmerzen einen stechenden Charakter?
    • Ist ihr Auge gerötet?
    • Ist ihr Auge geschwollen?
    • Tränen ihre Augen?
    • Leiden sie an Sehstörungen?
    • Sehen sie unscharf und verschwommen?
    • Leiden sie an Lichtempfindlichkeit?
  • augenärztliche Untersuchung
    • Spaltlampenuntersuchung
  • Laboruntersuchung
    • Blutuntersuchung: zur Abklärung der ursächlichen Erkrankung

Therapie

  • Medikamente
  • Operation

Prognose

  • Stark abhängig von der ursächlichen Erkrankung

Begriffe

Bindehautentzündung

Eine Bindehautentzündung ist eine Infektion der Bindehaut des Auges, die meist durch Bakterien oder Viren verursacht wird.
Unter dem Begriff Borreliose versteht man eine Erkrankung, die durch Zecken übertragen wird. Zu den für die Borreliose typischen Symptomen zählen Abgeschlagenheit, leichtes Fieber, Gelenk- und Muskelschmerzen, Kopfschmerzen und vor allem das bekannte Erythema migrans.
Der Ausbruch der Gürtelrose beginnt meist mit sehr unspezifischen Symptomen. Da die Varizellen Zoster Viren vor allem die Nerven besiedeln und angreifen, nehmen Patienten meist an den betroffenen Stellen Schmerzen wahr, ohne dass sich die Krankheit schon im Sinne von Hautänderungen bemerkbar macht.
Die Hornhautentzündung ist eine häufig vorkommende Erkrankung des vorderen Auges, welche je nach Auslöser leichte bis sehr schwerwiegende Komplikationen verursachen kann.
Ibuprofen ist als entzündungshemmendes, fiebersenkendes und schmerzlinderndes Mittel unverzichtbar ist. Die Behandlung sollte jedoch so kurz wie möglich erfolgen. Von langfristiger Anwendung sollte man, wenn es möglich ist, absehen.
Morbus Wegener (Granulomatose mit Polyangiitis) ist eine schwere Autoimmunerkrankung, bei der die kleinen Gefäße des oberen Atemtrakts, der Ohren und im weiteren Verlauf der Lunge und Nieren angegriffen werden.
Die Syphilis - auch Lues genannt - gehört zu einer Gruppe der weltweit mehr als 30 Geschlechtskrankheiten (STI, S = sexually T = transmitted I = infections; sexuell übertragbare Infektionen).
Tuberkulose ist eine Infektionskrankheit, die durch ein Bakterium verursacht wird. Sie wird als Tröpfcheninfektion übertragen und zieht einen langwirigen, monatelangen Behandlungsverlauf nach sich. Die Tuberkulose ist weltweit verbreitet und kann tötlich verlaufen.

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