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Gerstenkorn

Das Gerstenkorn (lat. Hordeolum) ist eine relativ häufige, akute, bakterielle Infektion der Lidranddrüsen des Auges. Das Gerstenkorn ist keine gefährliche Erkrankung, kann aber als kosmetisch störend, juckend und schmerzend wahrgenommen werden.

Außerdem reizt es manchmal das Auge, weswegen es zusätzlich zur Rötung des Auges oder sogar zur Bindehautentzündung kommen kann. Es verschwindet in der Regel nach einigen Tagen bis Wochen von selbst, man kann aber unterstützende Maßnahmen zur schnelleren Heilung durchführen.

Was sind die Ursachen und Risikofaktoren eines Gerstenkorns?

Am Rand der Augenlider sind verschiedene Drüsen eingebettet. Die Meibom’sche Drüsen produzieren eine Fettschicht für den Tränenfilm. Die Moll’sche Drüsen sind Schweißdrüsen für die Wimpern. Die Zeiss’sche Drüsen, sind dafür zuständig den Talg für die Wimpern herzustellen. Die Krause Drüsen unterstützen die Tränendrüse bei der Produktion des Tränenfilms.

Bei der Entstehung des Gerstenkorns sind entweder die Meibom’schen Drüsen (inneres Gerstenkorn) oder die Moll’schen oder Zeiss’schen Drüsen (äußeres Gerstenkorn) von einer Entzündung durch Bakterien (meistens durch sogenannten „Staphylokokkus aureus“) betroffen.

Das führt dazu, dass die Drüsen verstopfen, die gebildeten Sekrete also nicht mehr ins Auge abgegeben werden können. Durch diesen Sekretstau entsteht dann eine Entzündung, die zur Eiterbildung, Schwellung und Schmerzen führt.

Wissenswert

Bei immer wieder auftretenden oder chronischen Gerstenkörnen, sprechen Spezialisten von Hordeolosis. Das tritt meistens bei Patienten mit einer Grunderkrankung auf, die das Immunsystem schwächt. Zu den häufigsten Grunderkrankungen zählt die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus ).

Auch Magen-Darm-Störungen, erhöhte Blutfettwerte, manche (z.B. Rosazea, Akne ) oder vorangegangene Augenliderkrankungen (z.B. Blepharitis ) werden mit dem häufigen Auftreten von Gerstenkörnern in Zusammenhang gebracht.

Außerdem können Medikamente, die das Abwehrsystem schwächen (z.B. als Therapie bei Tumoren oder systemischen Entzündungserkrankungen), dazu beitragen, dass sich die auslösenden Bakterien leichter im Augenlid festsetzen können. Weitere Risikofaktoren sind das Tragen von Kontaktlinsen oder mangelnde Hygieneverhältnisse an sich.

Was sind die Symptome eines Gerstenkorns?

Das Gerstenkorn/Hordeolum zeigt sich als schmerzhafte, gerötete Schwellung des Lids. Die Größe kann sehr unterschiedlich sein. Sowohl Ober- als auch Unterlid können betroffen sein. Der Schmerz wird bei Druck auf die Schwellung verstärkt.

Das äußere Gerstenkorn ist als kleines Knötchen, oft mit zentralem Eiterpünktchen, gut zu sehen, während das innere Gerstenkorn häufig nur durch Herabziehen des unteren Augenlids bzw. Heraufheben des oberen Augenlids erkennbar wird. Das innere Gerstenkorn wird allgemein als unangenehmer empfunden, da es durch Kratzen am Augapfel möglicherweise das Auge reizt und sogar eine Bindehautentzündung auslösen kann.

Zusätzlich kann es in jedem Fall zur Schwellung der Lymphdrüsen, die vor dem Ohr liegen, kommen. Dieses Symptom macht sich durch kleine Knötchen sowie Druckschmerzen an der Schläfe bemerkbar.

Achtung

In einigen Fällen kann sich die Entzündung einer einzelnen Drüse ausbreiten und zu einer Phlegmone, einer großflächigeren Eiteransammlung, in der Lidhaut führen. Diese äußert sich durch massive Schmerzen und Schwellungen und sind kombiniert mit einem Krankheitsgefühl und Fieber .

Bei einer Hordeolosis, also einem stetig erneuten Auftreten von Gerstenkörnern, sollte ein Besuch beim Augenarzt zur Abklärung etwaiger Grunderkrankungen erfolgen.

Das Gerstenkorn kann im Verlauf in ein Hagelkorn (lat. Chalazion) übergehen. Dieses wird als meist chronische Stauung der Meibom-Drüsen beschrieben. Es ist nicht gerötet, entzündet oder schmerzhaft.

Wie wird das Gerstenkorn diagnostiziert?

Untersuchungen des Gerstenkorns

Die Diagnostik bei dem Verdacht auf das Vorliegen eines Gerstenkorns gliedert sich in der Regel in verschiedene Schritte:

Die Diagnose eines Hordeolums wird klinisch gestellt, das bedeutet, dass der Arzt durch eine genaue Anamnese (Krankheitsgeschichte der Patienten) und das in Erfahrung bringen der Symptome erkennt, ob es sich um ein Gerstenkorn handelt oder nicht. Durch leichtes Drücken am Rand des Lids kann die Verstopfung der Drüsen aufgelöst werden – ein zähes gelbliches Sekret zeigt sich dann am Lidrand.

Manchmal wird zur Vollständigkeit eine weitere Augenuntersuchung durchgeführt, zum Beispiel eine Spaltlampenuntersuchung oder das Eintropfen des Auges mit fluoreszierender Farbe (um eine Hornhautreizung auszuschließen).

Dieses bedeutet, dass weitere apparative Untersuchungen häufig nicht notwendig sind. Auf der anderen Seite erwartet es natürlich von dem Arzt, dass er die Diagnose schon das ein oder andere Mal gesehen hat, um sie richtig einordnen zu können. Aufgrund der großen Verbreitung der Erkrankung ist es den meisten Ärzten aber sehr geläufig.

Es reicht meistens völlig aus, die Symptomatik dem behandelten Hausarzt vorzustellen. Im Zweifelsfall ist es aber natürlich immer auch angebracht, die Symptomatik einem Augenarzt vorzustellen.

Der Vorteil bei der Vortellung beim Augenarzt ist, dass dieser natürlich die besseren Geräte hat und damit das Auge in der Gesamtheit beurteilen kann. Ferner kann dieser, sollte ein kleiner operativer Eingriff notwendig sein (siehe unten) diesen auch durchführen. In jedem Fall wird aber der Hausarzt, sofern er nicht alleine zurechtkommt auch eine Überweisung für einen Augenarzt schreiben.

Als wichtigste Differenzialdiagnose ist das Hagelkorn (lat. Chalazion) zu nennen. Dieses entsteht ebenfalls durch eine Entzündung der Meibom'schen Drüsen, die allerdings nicht durch Bakterien verursacht wird. Der wichtigste Unterschied ergibt sich daraus, dass das Hagelkorn - im Gegensatz zum Gerstenkorn - nicht schmerzt, auch wenn man darauf drückt. Es ist allerdings auch möglich, dass das Gerstenkorn nach längerem Bestehen in ein Hagelkorn übergeht.

Therapie bei einem Gerstenkorn

Das Ziel der Therapie besteht darin, dass das Eiter abfließt. Bei den allermeisten Betroffenen verschwindet das Gerstenkorn von selbst, auch ohne Behandlung. Es ist daher eine wichtige Entscheidung, wie sehr die Therapie intensiviert werden sollte.

Die Heilung kann allerdings mit einigen Maßnahmen unterstützt werden:

Das Ziel jeder Maßnahme ist es, die verstopften Drüsen zu entleeren. Verstopfte Drüsen können die Ursache für Infektionen und starke Schmerzen sein. Die nun aufgeführten Maßnahmen sollten in keinem Fall eine ärztliche Untersuchung oder Therapie ersetzten, können aber durchgeführt werden, um Einfluss auf den Heilungsprozess zu nehmen.

Ein möglicher Versuch stellen Wattepads oder eine kleine Ecke eines Leinentuchs dar, das mit heißem Wasser angefeuchtet wird. Dieses wird sehr vorsichtig auf das Lid gelegt.

Damit wird das Gewebe um das Lid etwas aufgeweicht. Das Drüsensekret kann aufgrund der umliegenden Schwellung den Kanal nur schwerer passieren. Aufgrund des etwas weicheren Gewebes ist der Widerstand kleiner und kann auf diese Weise den Abgang des Drüsensekrets vereinfachen.

Auch eine Lidmassage kann sich sehr vorteilhaft auswirken. Zum einen kann diese zu einer Entspannung beitragen und zum anderen führt eine Massage zu einer natürlichen Kompression. Mit Hilfe dieser Kompression kann der Sekretinhalt der Drüsen leicht nach vorn transportiert werden. Ein weiterer Faktor, der sich sehr positiv auswirken kann, ist natürlich eine Verbesserung der Durchblutung.

Bei einer erhöhten Durchblutung kann der Eiterabfluss erleichtert werden, was zu einer schnelleren Verbesserung der Symptomatik führt. Es wurden verschiedene Möglichkeiten eruiert, um die Durchblutung der Patienten zu verbessern. Für keines der Maßnahmen gibt es eine wirkliche Evidenz (d.h. einen nachgewiesenen Nutzen der Maßnahme). Dennoch scheint die Beleuchtung mit einer Rotlichtlampe die Durchblutung zumindest partiell zu verbessern und kann daher zu einer Behandlung beim Gerstenkorn beitragen.

Achtung

Bei einem inneren Gerstenkorn sollte man diese Behandlungen mit maximaler Vorsicht durchführen, da sie zu einer Reizung der Hornhaut oder Bindehaut führen können.

Bei anhaltenden oder großen Schwellungen müssen vom Arzt eine antibiotische Augensalbe oder –tropfen (das Antibiotikum ist meist ein „Makrolid“) verschrieben werden. Bei extremerem Ausmaß müssen eventuell Antibiotika als Tabletten eingenommen werden. Falls die Schwellung eine Augenreizung verursacht, kann der Arzt auch auf kurzfristige Anwendung von kortisonhaltigen Tropfen zurückgreifen.

In schlimmen Fällen, also falls Komplikationen wie eine Phlegmone oder ein Hagelkorn auftreten, kann der Augenarzt eine kleine Operation durchführen, um den Eiter zu entfernen. Dabei wird entweder nur Cortison mit einer Spritze eingespritzt oder die Schwellung wird (meistens von innen) unter lokaler Betäubung des Auges eröffnet. Die Operation erfolgt ambulant, ein längerer Aufenthalt im Krankenhaus ist also nicht notwendig.

Aufgrund der teilweise gefährlichen Komplikationen, die durch ein Gerstenkorn verursacht werden können, ist es ratsam, die Problematik einem Arzt vorzustellen. Häufig ist es nicht einfach, bei einem Augenarzt direkt einen Termin zu bekommen.

Geht es allerdings um einen Notfall des Auges, ist es wichtig, dass man nicht auf einen Termin wartet, der in mehreren Wochen stattfindet. Es kann entweder die Ambulanz eines Krankenhauses, das eine Augenklinik beinhaltet ein guter Ansprechpartner sein, die Augenärztliche Praxis oder eine Augenklinik. In jedem Fall ist es jedoch wichtig, zu handeln.

Wie ist die Prognose eines Gerstenkorns?

Das Gerstenkorn ist eine ungefährliche, aber schmerzhafte Erkrankung des Augenlids. Es verschwindet in der Regel innerhalb von Tagen bis wenigen Wochen von selbst. Unterstützend kann man Wärme und leichte Massage am Augenlid anwenden. Nach Ermessen des Arztes können antibiotische oder seltener kortisonhaltige Augentropfen/-salben in Verwendung kommen, die dann im Normalfall zu einer raschen Besserung führen.

Alternativmedizinische Behandlungsmöglichkeiten und Haushaltsmittel bei einem Gerstenkorn

Mit unterstützenden Maßnahmen, wie Auflegen warmer, feuchter Kompressen, wie Wattepad/Leinentuch mit heißem Wasser (Kamillentee sollte z.B. nicht angewendet werden, da eine allergische Reaktion auftreten kann), Lidmassage und Beleuchtung mit Rotlichtlampen kann man das Abheilen des Gerstenkorns beschleunigen.

Da das Gerstenkorn durch Bakterien verursacht wird und somit ansteckend ist, sollte der Kontakt des Auges mit den Händen so gut wie möglich vermieden werden. Auf regelmäßiges Händewaschen sollte außerdem besonders gut geachtet werden. Das Auge ist ein sehr sensibles Organ und kann sich sehr leicht durch eine unsaubere Umgebung infizieren.

Die beste Methode, das Gerstenkorn mit Hausmitteln zu vermeiden, ist, auf ein gesundes Immunsystem durch ausreichende Bewegung und eine gesunde Ernährung zu achten.

Empfehlungen zur Nachsorge bei einem Gerstenkorn

Da ein Gerstenkorn in den meisten Fällen von selbst verschwindet, ist in der Regel eine Nachsorge oder weitere Kontrolle beim Arzt nicht erforderlich. Erst beim Auftreten von Komplikationen, Veränderungen oder längerem Anhalten sowie immer wiederkehrenden Gerstenkörner muss ein regelmäßiger Besuch beim Arzt stattfinden.

Sollte eine Operation erfolgt sein, sind Schmerzen oder ein Bluterguss in den nächsten Tagen normal. Die Wunde sollte nicht beansprucht (z.B. durch Reiben) und trocken gehalten werden. Da der Befund häufig durch die Betroffenen als juckend empfunden wird, ist dieses umso schwerer, da der Patient subjektiv das Gefühl hat, er würde sich durch das Reiben des Auges Linderung verschaffen. Das ist auch häufig am Anfang der Fall, kann aber im längeren Verlauf zu einer Verstärkung der Probleme führen und damit eine schwerere Problematik bedingen.

Nachsorgeuntersuchungen sind vor allem in den ersten Tagen werden im Normalfall ausgemacht und sollten unbedingt von dem Patienten wahrgenommen werden. Auf diese Weise können operative Komplikationen bereits früh erkannt und beseitigt werden.

Zusammenfassung

Das Gerstenkorn ist eine selbstlimitierende, schmerzhafte, gerötete, aber harmlose Schwellung des Augenlids, das durch eine Verstopfung und anschließende bakterielle Entzündung der Augenliddrüsen verursacht wird.  Meistens muss keine aktive Therapie erfolgen, wobei sich unterstützende Maßnahmen (Wärme und Massage) positiv auf die Heilung des Gerstenkorns auswirken.

In schlimmeren Verläufen können vom Arzt antibiotische oder kortisonhaltige Augentropfen/-salben oder Tabletten verschrieben werden. Nur bei Komplikationen muss eine kleine Operation durchgeführt werden.

Häufig gestellte Patientenfragen, beantwortet

Falls das Gerstenkorn zum ersten Mal auftritt, ist ein Arzt/Ärztin-Besuch zu empfehlen, um Ursachen und Komplikationen abzuklären. Auch bei immer wieder auftretenden oder hartnäckigen Gerstenkörner sollte eine Durchuntersuchung vom Arzt/ von der Ärztin erfolgen.

Ein Gerstenkorn ist eine harmlose, von selbst verschwindende Schwellung des Lidrandes. Mit unterstützenden Maßnahmen, wie Auflegen warmer, feuchter Kompressen, z.B. Wattepad/Leinentuch mit heißem Wasser (Kamillentee sollte nicht angewendet werden, weil eine allergische Reaktion auftreten kann), Lidmassage und Beleuchtung mit Rotlichtlampen kann man das Abheilen des Gerstenkorns beschleunigen. Nach Absprache mit dem Arzt/ der Ärztin und bei schlimmeren Verläufen können Antibiotika oder Cortison in Tropfen-, Salben- oder Tablettenform oder eine Operation empfohlen werden.

Ein Gerstenkorn kann bei jedem Menschen – auch völlig gesunden – entstehen und wird von Bakterien verursacht (Achtung – Ansteckungsgefahr!)

Bei immer wieder auftretenden oder chronischen Gerstenkörnen sprechen Spezialisten von Hordeolosis. Das tritt meistens bei Patienten/Innen mit Grunderkrankung (z.B. Diabetes mellitus, Magen-Darm-Störungen, Immunsuppression, erhöhte Blutfettwerte), Hauterkrankungen (z.B. Rosacea, Akne) oder vorangegangene Augenliderkrankungen (wie Blepharitis) auf.

Ein Gerstenkorn ist in der Regel eine harmlose, etwas schmerzhafte Schwellung am Augenlid. In äußerst seltenen Fällen kann aus der Eiterbildung im Gerstenkorn eine Lid-Phlegmone, also eine Eiterausbreitung in der Haut des Lids entstehen. Das muss unbedingt ärztlich abgeklärt und therapiert werden!

In seltenen Fällen kann das Gerstenkorn mit einem Hauttumor („Basaliom“) verwechselt werden, weswegen bei längerem Bestehen unbedingt ein Arzt/eine Ärztin aufgesucht werden sollte.

Ein Gerstenkorn verschwindet in der Regel innerhalb einiger Tage oder weniger Wochen von selbst. Bei längerer Dauer sollte unbedingt eine ärztliche Absprache erfolgen.

Es sollte auf keinen Fall versucht werden, das Gerstenkorn aufzustechen! Es verschwindet in der Regel nach einigen Tagen bis Wochen von selbst. Wärme und sanfte Massage kann unterstützend angewendet werden. Sollte das Gerstenkorn länger bestehen, muss ein Arzt/ eine Ärztin aufgesucht werden. Dieser kann Medikamente verschreiben. Im schlimmsten Fall muss das Eiter im Gerstenkorn mittels kleiner Operation entfernt werden.

Grob gesagt ist ein Gerstenkorn eine akute Entzündung der Lidranddrüsen und ein Hagelkorn bezeichnet eine chronische Verstopfung dieser Drüsen. Während ein Gerstenkorn schmerzhaft, gerötet und schnell entstehend ist, wächst ein Hagelkorn langsam und schmerzlos und fühlt sich härter an.

Nein, ein Gerstenkorn sollte nicht gekühlt werden. Die Anwendung von Wärme (mittels warmer Kompressen mit heißem Wasser oder Rotlichtlampe) wirkt sich positiv auf den Heilungsprozess aus.

Ein Gerstenkorn imponiert meistens weich, gerötet und schmerzhaft, während ein Hagelkorn eher als hart und nicht schmerzhaft beschrieben wird.

Gerstenkorn Karteikarte

Erkrankung zusammengefasst

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Gerstenkorn

Hordeolum

Epidemiologie

  • sehr häufige Erkrankung
  • tritt über alle Altersgruppen verteilt auf

Risikofaktoren

  • Immunschwäche
  • Reizung des Auges
  • Kontaktlinsen

Ursachen

  • Infektion mit Staphylococcus aureus
  • Infektion mit Streptokokken

Symptome

  • Spannungsgefühl
  • Augenschmerzen
  • Rötung
  • Eiterbildung

Diagnose

  • Anamnese
    • Haben sie ein Spannungsgefühl im Bereich der Augenlider?
    • Haben sie Schmerzen im Bereich der Augenlider?
    • Ist eines ihrer Augenlider gerötet?
    • Hat sich Eiter im Bereich ihres Augenlids geblidet?
  • augenärztliche Untersuchung
    • Blickdiagnose!!!

Therapie

  • Konservative Behandlung
  • Medikamente
  • Operation

Präventionsmaßnahmen

  • Hand- und Augenhygiene

Prognose

  • Heilt in der Regel problemlos ab.

Begriffe

Akne

Akne ist eine Erkrankung der Haut, bei der die Talgdrüsen im Gesicht, am Rücken oder auf der Brust verstopft werden. Dieses verursacht Mitesser oder Pickel. Akne tritt am häufigsten bei Jugendlichen auf, obwohl sie Menschen jeden Alters betreffen kann.
Eine Bindehautentzündung ist eine Infektion der Bindehaut des Auges, die meist durch Bakterien oder Viren verursacht wird.
Die Blepharitis beschreibt eine Entzündung des Augenlid-Randes. Im Augenlid sind verschiedene Drüsen eingebettet, deren Aufgabe es ist, den Tränenfilm zu produzieren und die Lidränder einzufetten.
Unter dem Begriff Diabetes mellitus versteht man eine Erkrankung, die durch eine Störung des Zuckerstoffwechsels hervorgerufen wird. Betroffene Personen weisen einen mitunter deutlich erhöhten Blutzuckerspiegel auf, der langfristig die Entstehung einer Reihe von Folgeerkrankungen triggern kann.
Von Fieber spricht man immer dann, wenn die Körpertemperatur über das normale Maß hinaus erhöht ist. Normalerweise liegt die Körpertemperatur des Menschen zwischen 36,0 und 37,4 Grad Celsius.
Ein Hagelkorn (Chalazion) ist eine akut auftretende, knotenförmige Schwellung des Augenlids. Es wird durch eine Verstopfung der Talgdrüsen (sogenannte Meibom-Drüsen) im Bereich des Auges ausgelöst.
Verstopfung ist ein medizinischer Zustand, der Ihre Fähigkeit, Stuhl auszuscheiden, beeinträchtigen kann. Obstipation ist eine schwere Form der Verstopfung, bei der eine Person keinen Stuhlgang oder Blähungen hat.

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